Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Indy 500 Montagstraining: Crash und Gewitter - Neuer Startplatz für Mick Schumacher

IndyCar
Indy 500
Indy 500 Montagstraining: Crash und Gewitter - Neuer Startplatz für Mick Schumacher

Maulkorb für die Fahrer? Gerhard Berger sieht Entwicklung kritisch

Formel 1
Maulkorb für die Fahrer? Gerhard Berger sieht Entwicklung kritisch

Verstappen-Ausfall: Pech oder Folge harter Gangart bei 24h Nürburgring?

Langstrecke
24h Nürburgring
Verstappen-Ausfall: Pech oder Folge harter Gangart bei 24h Nürburgring?

Düstere Prognose: Deutschland in der F1 bald ohne Grand Prix und Fahrer?

Formel 1
Düstere Prognose: Deutschland in der F1 bald ohne Grand Prix und Fahrer?

Mercedes gegen McLaren: Wer landet in Kanada den nächsten Schlag?

Formel 1
Mercedes gegen McLaren: Wer landet in Kanada den nächsten Schlag?

MotoGP-Test Barcelona 2026: Die Rundenzeiten im Überblick

MotoGP
Barcelona
MotoGP-Test Barcelona 2026: Die Rundenzeiten im Überblick

MotoGP-Test Barcelona: Regen stoppt Testarbeit, Martin erneut gestürzt

MotoGP
Barcelona
MotoGP-Test Barcelona: Regen stoppt Testarbeit, Martin erneut gestürzt

Formel-1-Motoren: Warum Ford die V8-Idee "liebt"

Formel 1
Formel-1-Motoren: Warum Ford die V8-Idee "liebt"
Reaktion

Kritik an George Russell: "Er spielt da ein gewisses Spiel"

Formel-1-Experte Ralf Schumacher glaubt, dass George Russell nicht die Wahrheit sagt, wenn er behauptet, dass er sich im Hinblick auf die WM keine Sorgen mache

Kritik an George Russell: "Er spielt da ein gewisses Spiel"

George Russell hat die Führung in der Fahrer-WM verloren

Foto: LAT Images

Obwohl George Russell den Formel-1-Auftakt 2026 in Melbourne gewann und in der Fahrer-WM aktuell Zweiter ist, könnte man den Briten eher zu den Verlierern der ersten drei Saisonrennen zählen. Denn eigentlich war Russell als Topfavorit ins neue Jahr gestartet.

Die Buchmacher sahen den 28-Jährigen bereits im Winter vorne, und auch zahlreiche Formel-1-Experten tippten vor dem ersten Grand Prix auf Russell als Weltmeister 2026. Nach den ersten drei Rennen liegt er in der WM jedoch hinter seinem Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli.

Ralf Schumacher kann sich daher vorstellen, dass Russell langsam "nervös" wird, weil er es "einfach nicht auf die Kette kriegt", so der Experte im Podcast Backstage Boxengasse von Sky. Antonelli feierte zuletzt zwei Siege in Serie, während Russell in Suzuka sogar das Podium verpasste.

Zwar gab es dafür Gründe, die Russell teilweise nicht selbst kontrollieren konnte. Doch Schumacher glaubt trotzdem, dass der Brite angefressen in die Formel-1-Zwangspause im April gegangen ist. "Natürlich stinkt ihm das", so Schumacher im Hinblick auf den aktuellen WM-Stand.

"Er hat jetzt gedacht: 'Okay, dieses Jahr ist mein Jahr. Der Mercedes ist super'", vermutet der Experte. Doch stattdessen habe nun Antonelli die Nase erst einmal vorne. "Das zeigt, dass er erstmal wahrscheinlich nicht so gut ist, wie er es sein sollte", kritisiert Schumacher.

Denn Russell fährt 2026 bereits seine achte Formel-1-Saison und seine fünfte für Mercedes. Antonelli dagegen ist erst in seinem zweiten Jahr in der Königsklasse und hat daher laut Schumacher "eine Menge Potenzial", sich noch weiter zu verbessern.

Schumacher: Russell verstellt sich in Interviews

"Das größte Problem ist für George, dass er im Moment nicht schnell genug ist. Das weiß er selber", vermutet Schumacher. Öffentlich gab sich der Brite nach dem Rennen in Suzuka und dem damit verbundenen Verlust der WM-Führung bewusst gelassen.

Doch das kauft ihm Schumacher nicht ab. "Ich glaube, dass George von der Persönlichkeit her nicht authentisch ist", erklärt der sechsmalige Grand-Prix-Sieger und ergänzt, dass Russell in Wirklichkeit "viel verbissener" sei, das öffentlich aber nicht zeigen wolle.

"Ich glaube, er spielt da ein gewisses Spiel", so Schumacher, der erklärt, dass Russell beispielsweise am Funk sein wahres Gesicht zeige. "Im Auto hat er es weniger unter Kontrolle als draußen", sagt der Experte, der erklärt: "Er versucht da was zu spielen, was nicht passt."

Seiner Meinung nach ist das nicht der richtige Ansatz. Ihm selbst habe der langjährige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in seiner eigenen Karriere einen wichtigen Rat mit auf den Weg gegeben, verrät Schumacher. Er habe zu ihm gesagt: "Ralf, du kannst im Leben alles machen."

"Du kannst auch manchmal ein Arsch sein, aber sei es auch so, dass die Leute es nachvollziehen können", habe Haug ihm geraten und erklärt: "Wenn du nicht authentisch bist, wenn du immer eine Rolle spielst, das nimmt dir keiner ab auf Dauer."

Genau dieses Problem sieht Schumacher aktuell bei Russell.

Vorheriger Artikel Startprobleme kaschieren alles: So überlegen ist Mercedes wirklich!
Nächster Artikel Formel-1-Experte: Max Verstappen "richtet ziemlich viel Schaden an"

Aktuelle News