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Kundenmotor: Warum McLaren seine Meinung seit 2014 geändert hat

Ron Dennis war immer der Ansicht, dass McLaren mit einem Mercedes-Kundenmotor gegen ein Mercedes-Werksteam nicht Formel-1-Weltmeister werden kann

Als McLaren Ende 2014, nach 20 gemeinsamen Jahren, die Zusammenarbeit mit Mercedes beendet hat, lautete die Begründung von Ron Dennis sinngemäß, dass ein Mercedes-Kundenteam neben einem Mercedes-Werksteam nicht Formel-1-Weltmeister werden könne. Und doch kehrt McLaren 2021, nach drei Jahren als Honda-Werksteam und drei weiteren Jahren als Renault-Kunde, zu Mercedes zurück.

"Ich war 2014 nicht hier", sagt Zak Brown am Rande der Präsentation des McLaren MCL35M für 2021 in Woking. Man habe "großes Vertrauen" in den neuen und alten Partner, versichert der McLaren-CEO - und delegiert die Frage an seinen Teamchef Andreas Seidl, der "bei uns alle sportlichen und technischen Entscheidungen" trifft.

Der wird dann schon etwas konkreter, wenn er begründen muss, warum die Bedenken von 2014 anno 2021 keine Gültigkeit mehr besitzen: "Im Vergleich zu früher sind die Regeln heute anders formuliert. Sie stellen sicher, dass du als Kundenteam genau gleich behandelt wirst wie das Werksteam. Was das betrifft, setzen wir großes Vertrauen in Mercedes", sagt Seidl.

McLaren MCL35M
McLaren MCL35

Dazu muss man wissen: Seidl und McLaren waren es, die sich auf der politischen Hinterbühne der Formel 1 mit am stärksten dafür eingesetzt haben, dass die FIA verbindliche Regeln entwirft, um sicherzustellen, dass ein Mercedes-Motor ein Mercedes-Motor ist, egal ob er in einem Mercedes oder einem McLaren steckt; und dass es auch bei den Motorenmodi keine Unterschiede gibt.

Die FIA habe "einen wichtigen Schritt dabei gemacht, die Einhaltung dieser Regeln, wer welche Antriebe bekommt und wie sie von den verschiedenen Teams eingesetzt werden, sicherzustellen", unterstreicht Seidl. "Wir sind überzeugt: Wenn wir als Team so weit sind, kann uns der Mercedes-Antrieb definitiv dabei helfen, in Zukunft wieder Rennen zu gewinnen."

"Das Ziel für uns war klar: Wir wollten den Weltmeister-Antrieb in unserem Auto haben", sagt der Deutsche. Übrigens, was viele nicht wissen, eine schwere Geburt: Anfangs soll das Mercedes-Team über eine erneute Kooperation mit McLaren wenig begeistert gewesen sein. Doch der Legende nach wurde dann auf höchster Ebene (McLaren-Shareholder an Daimler-Konzernspitze) nachgeholfen.

Für Seidl ist der Blick in die Zukunft aber wichtiger: "Wir müssen auf uns selbst schauen. Vor uns liegt noch ein langer Weg, was das Team betrifft. Wir sind mit unseren Fortschritten in den vergangenen beiden Jahren zufrieden. Aber wir wissen, dass wir noch einiges verbessern müssen, auf Infrastruktur- und auf Teamebene. Erst dann können wir wieder um Siege kämpfen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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