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Formel 1 Monaco

Kurios: Alonso dachte, er wäre Zehnter: "Der ganze Stress für nichts!"

Fernando Alonso glaubte bis zur Zieldurchfahrt in Monaco an Punkte - die rote Flagge machte Aston Martin am Sonntag aber einen Strich durch die Rechnung

Kurios: Alonso dachte, er wäre Zehnter: "Der ganze Stress für nichts!"

Der Große Preis von Monaco am Sonntag bestach nicht gerade durch Spannung oder Chaos, Fernando Alonso kam aber trotzdem durcheinander. Kurios: Am Ende der Prozession durchs Fürstentum dachte der Spanier tatsächlich, den letzten Punkt für Platz zehn eingefahren zu haben. Umso größer war dann die Enttäuschung, als er von seinem elften Rang erfuhr.

"Ich war verwirrt", lacht Alonso im Ziel und versucht sich das Missverständnis zusammenzureimen: "Lance war nach den Stopps vor mir. Das Team sagte: 'Okay, wir haben Platz zehn sicher.' Wir haben all das für den letzten Punkt gemacht", sagt Alonso, der Stroll als Teamplayer den Abstand für seinen Stopp erst ermöglichte.

"Dann hatte Lance aber den Reifenschaden und ich dachte: 'Oh, jetzt habe ich die ganze Verantwortung auf meinen Schultern, mit sehr alten Reifen den Punkt nach Hause zu bringen'", so Alonso: "Also bin ich 50 Runden gefahren, in dem Glauben Zehnter zu sein. Als ich dann über die Linie bin und sie mir P11 mitgeteilt haben, habe ich gesagt: 'Oh, also war der ganze Stress für nichts!'"

 

"Wenigstens hat es mich wach gehalten", kommentiert Alonso mit Blick auf das ansonsten spannungsarme Rennen, so ganz erklären kann er sich die Fehlkommunikation aber trotzdem nicht.

Nach dem Taktieren mit Teamkollege Stroll kam Alonso irgendwie durcheinander

Nach dem Taktieren mit Teamkollege Stroll kam Alonso irgendwie durcheinander

Foto: Motorsport Images

"Als die rote Flagge kam, war Lance Zehnter und ich Zwölfter. Dann wurde Sainz aber wieder auf Platz drei gesetzt, wir waren also auf 12 und 14, hätten aber 13 und 14 sein sollen", rechnet Alonso mit Blick auf die Reihenfolge beim Restart nach: "Lance war aber vor Daniel, wo er nicht hätte sein sollen."

Alonso winkt grinsend ab: "Ich weiß nicht in welcher Position ich gestartet bin, und auch nicht, auf welcher ich gefahren bin."

Alonso: "Kamikaze-Strategie" auf Medium-Reifen

Mit dem Geschachere der Positionen vor dem Restart hat sich die Rennleitung beim Spanier jedenfalls nicht besonders beliebt gemacht: "Einige Leute hatten heute damit Glück, wir hatten Pech. Aber zu viele Punkte haben wir dadurch auch nicht verloren", gibt Alonso zu.

Zu schwach sei Aston Martins allgemeine Pace am Wochenende gewesen, "das Auto war nicht wirklich gut für Punkte", so Alonso, der dennoch beteuert, dass sein Team bei anderem Rennverlauf und anderen Entscheidungen durchaus welche hätte holen können.

Erst bei der Zieldurchfahrt wurde Alonso seine wirkliche Position klar

Erst bei der Zieldurchfahrt wurde Alonso seine wirkliche Position klar

Foto: Motorsport Images

"Ich sage nicht, dass wir eine goldene Möglichkeit verpasst haben, denn wenn du mit harten Reifen startest, willst du möglichst spät stoppen. Dann gibt es plötzlich die rote Flagge und du musst die Mediums aufziehen, um damit 78 Runden bis zum Ende zu fahren", erklärt Alonso, was er als "Kamikaze-Strategie" bezeichnet: "Die Reifen haben schließlich gehalten, aber halt nur mit sehr, sehr langsamer Pace."

"Das ist auch die Magie von Monaco"

Unterm Strich war die frühe Unterbrechung am Sonntag laut Alonso der große Spannungskiller: "Das einzig Interessante am Rennen in Monaco sind die Boxenstopps. Wenn man dieses Element entfernt, dann bleibt nicht viel", so der Spanier.

Er fügt hinzu: "Das ist einfach Monaco. Man muss akzeptieren, dass sich alles um den Samstag dreht. Aber das ist auch die Magie von Monaco, mit der Quali-Runde. Und wir haben gestern keinen Job gemacht, der gut genug war."

Fernando Alonsos Rennen in Monte Carlo war schon am Samstag verloren

Fernando Alonsos Rennen in Monte Carlo war schon am Samstag verloren

Foto: Motorsport Images

Mit Blick auf die Gesamtperformance seines Teams macht sich Alonso nach dem Auftritt im Fürstentum zwar etwas Sorgen: "Es war ein schlechtes Wochenende, wir können unsere Performance nicht verstecken."

Dennoch will er optimistisch bleiben: "Die beiden letzten Wochenenden waren wichtig, um unsere Schwächen zu verstehen, das Auto, um uns zu verbessern. Denn aus Schwierigkeiten zieht man eher Schlüsse als aus Siegen."

Der erfahrenste Pilot im Formel-1-Feld glaubt deshalb: "Wir lernen daraus viel für den Rest des Jahres, auch für 2025 und 2026. Diese zwei Rennen waren ein großer Weckruf und das wird sehr gut sein für uns als Team."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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