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Formel 1 Suzuka

Lance Stroll: Am Qualifying-Abflug in Suzuka war der Wind schuld

Aston Martin vom Winde verweht: Lance Stroll wirft das schon in Q1 raus, auch Fernando Alonso bemängelt Auswirkung aufs Auto - Regen als Hoffnung für Sonntag

Frederik Hackbarth Jake Boxall-Legge

Veröffentlicht: 05.04.2025, 15:46

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Lance Stroll: Am Qualifying-Abflug in Suzuka war der Wind schuld

Auf Abwegen: Alonso flog am Freitag ab, Stroll machte es ihm im Quali nach

Foto: LAT Images

"Vom Winde verweht": Die unangenehmen Auswirkungen, die der Titel des gleichnamigen Filmklassikers mit Clark Gable so mit sich bringt, kennt Lance Stroll als passionierter Hobby-Tennisspieler sonst vor allem von der Jagd nach der geben Filzkugel - am Samstag im Qualifying zum Großen Preis von Japan holen sie ihn aber auch im Formel-1-Cockpit ein.

In Kurve sechs kommt der Kanadier auf seiner letzten schnellen Runde in Q1 von der Strecke ab, landet als Konsequenz mit anderthalb Sekunden Rückstand nur auf dem letzten Startplatz. Anschließend erklärt Stroll: "Wir haben in den Daten gesehen, dass ich eine Windböe mit etwa 20 km/h abbekommen habe - einfach Pech gehabt."

Zwar beziffert Aston-Martin-Teamchef Andy Cowell diese Windböe im Nachhinein nur noch auf 12 km/h, doch am Effekt ändert die Zahlenspalterei wenig, wie Stroll erklärt: "In solchen Kurven ist das oft der Unterschied zwischen einer sauberen Linie und einem heftigen Quersteher. Diese Böe hat das Auto komplett aus dem Gleichgewicht gebracht, und ab dem Moment war es eigentlich gelaufen."

Stroll über Q1-Aus: "Wäre ohnehin extrem eng geworden"

Dabei glaubt der Kanadier mit Blick auf die Performance seines Teams: "Es wäre ohnehin extrem eng geworden, so wie es zwischen allen Autos aussah, da hätte wirklich alles passen müssen." Denn schon in den Trainings hätten die Umstände Aston Martin das Leben erschwert, so Stroll: "Da kamen die roten Flaggen immer genau zum falschen Zeitpunkt. Wir konnten in keiner der beiden Sitzungen die weichen Reifen fahren und hatten dadurch nie wirklich ein klares Bild vom Auto. Das hat uns ziemlich beeinträchtigt."

Letzter Startplatz für Lance Stroll: Sein Ausritt kam ihn teuer zu stehen

Letzter Startplatz für Lance Stroll: Sein Ausritt kam ihn teuer zu stehen

Foto: LAT Images

Immerhin: Gegen den für Sonntag angesagten Regen hat der Aston-Martin-Pilot unter diesen Voraussetzungen überhaupt nichts einzuwenden - beim Saisonauftakt in Australien konnte er von genau solchen Bedingungen profitieren, wurde Sechster. "Wir brauchen definitiv eine Chance, also ja, von daher hoffe ich ehrlich gesagt auf etwas Regen", bestätigt Stroll.

Teamkollege Fernando Alonso fährt am Samstag in Suzuka auf die 13. Position, rückt aber durch die nachträgliche Strafe gegen Landsmann Carlos Sainz um einen Startplatz auf. Auch bei ihm fällt das Fazit gemäßigt aus, auch für Alonso spielt dabei der Wind eine Rolle: "Gestern habe ich mich konkurrenzfähig gefühlt, aber ich glaube, heute waren wir mit dem Wechsel der Windrichtung nicht mehr so schnell."

Der Spanier fügt an: "Ich war mit all meinen Runden im Qualifying zufrieden, und damit sind wir am Ende in Q1 auf P14 und in Q2 auf P13. Also denke ich, dass das unsere Pace war", so Alonso, der einmal mehr unterstreicht: "Wir müssen unser Auto verbessern, wenn wir Q3 erreichen wollen."

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