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Trainingsbericht
Formel 1 Silverstone

Lando Norris bei Trainingsauftakt in Silverstone Schnellster

Max Verstappen P4, Lance Stroll P2, und Lando Norris voran: Das Rennwochenende in Silverstone beginnt ganz nach dem Geschmack der britischen Fans

Lando Norris bei Trainingsauftakt in Silverstone Schnellster

Lando Norris (McLaren) hat im ersten Freien Training zum Grand Prix von Großbritannien in Silverstone in 1:27.420 Minuten die Bestzeit erzielt. Der Lokalmatador verwies damit Lance Stroll (Aston Martin) und seinen Teamkollegen Oscar Piastri um 0,134 beziehungsweise 0,211 Sekunden auf die Plätze 2 und 3.

Ein Ergebnis, das allerdings nicht besonders aussagekräftig ist. Denn wegen eines Zwischenfalls um Piastri in der Schlussphase und wegen einer roten Flagge zu Beginn verlief der Trainingsbetrieb nicht ganz wie geplant, und einige Teams verzichteten auf einen Run mit weichen Reifen. Darunter mit Red Bull, Ferrari und Mercedes auch drei der großen Rennställe, deren Zeiten somit naturgemäß langsamer waren.

Max Verstappen (Red Bull) belegte mit 0,309 Sekunden Rückstand den vierten Platz, gefolgt von George Russell (Mercedes/+0,318), Fernando Alonso (Aston Martin/+0,374), Lewis Hamilton (Mercedes/+0,438) und Charles Leclerc (Ferrari/+0,483), der die Top 8 abrundete.

Carlos Sainz (Ferrari) und Esteban Ocon (Alpine) komplettierten die Top 10, und Nico Hülkenberg (Haas) belegte mit 0,662 Sekunden Rückstand Rang 11.

Zum Thema:

Ergebnis, 1. Freies Training
Ticker: Paddock live mit Ruben Zimmermann
Stream: Analyse live auf YouTube (23:00 Uhr)

Warum blieb Piastri in der Boxeneinfahrt stehen?

Sieben Minuten vor Ende der Session rollte Piastri an die Box zurück. "Ich denke, ich habe ein Hydraulikproblem, mit Servolenkung und all dem", funkte er. Darauf erhielt er zunächst die Anordnung, mit dem Auto zur Seite zu fahren - doch Piastri schaffte es ohne Vortrieb noch zurück in die Boxeneinfahrt. Dort blieb er dann aber stehen.

 

Die Rennleitung sperrte daraufhin die Boxeneinfahrt, sodass alle zunächst draußen bleiben mussten. Erst als der McLaren weggebracht war, konnte die Einfahrt wieder freigegeben werden. Das dauerte aber zwei Minuten.

Warum gab's eine rote Flagge?

Das Training war noch keine zehn Minuten alt, da wurde es zum ersten Mal unterbrochen. Yuki Tsunoda (Racing Bulls) hatte sich bei Luffield von der Strecke gedreht und im Kiesbett eingegraben.

 

Am Boxenfunk gab's keine unmittelbaren Hinweise für die Ursache. Wahrscheinlich einfach ein Fahrfehler, noch dazu auf stellenweise ganz leicht angefeuchtetem und ziemlich "grünem" Asphalt.

Die Unterbrechung dauerte insgesamt acht Minuten.

Welche Freitagsfahrer kamen zum Einsatz?

Bei vier Teams musste einer der Stammfahrer aussetzen, damit ein Freitagspilot Trainingserfahrung sammeln kann. Bei Red Bull setzte Sergio Perez aus, für den Red-Bull-Junior Isack Hadjar (19./+1,850) übernehmen durfte. Bei Williams fuhr Franco Colapinto (18./+1,658) das Auto von Logan Sargeant. Und bei Haas schaute Kevin Magnussen zu, damit Oliver Bearman (14./+1,116) Kilometer sammeln konnte.

Auch bei Alpine war ein hauseigener Junior am Start, und zwar Jack Doohan (17./+1,315). Der Australier hatte am Mittwoch einen Vergleichstest mit Mick Schumacher absolviert und durfte nun auch das erste Freie Training fahren, vor den Augen seines Vaters, Motorradlegende Mick Doohan.

Ob nun Doohan oder Schumacher beim Test den besseren Job gemacht hat, ist nicht bekannt. Alpine sticht an die Medien diesbezüglich auch auf Anfrage keine Informationen durch. Aus dem erweiterten Umfeld des Teams heißt es jedoch, dass Doohan nach wie vor im Rennen um ein Stammcockpit ist - und die Chancen von Schumacher seit dem Test nicht groß gestiegen sind.

Wo kann man den Grand Prix von Großbritannien live sehen?

Vorweg: Silverstone gehört nicht zu den Rennen, die von RTL im deutschen Free-TV übertragen werden. Eine der besten Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben, ist daher die tägliche F1-Show auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, in der Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll jeden Abend um 23 Uhr analysieren, was passiert ist. Unterstützt von einem mehrköpfigen Journalistenteam vor Ort an der Rennstrecke. (Kanal jetzt kostenlos abonnieren und keinen Livestream verpassen!)

Die späte Sendezeit für den Livestream, um 23 Uhr, ist bewusst so gewählt, damit Sportfans noch in Ruhe die Spiele der Fußball-EM schauen können, ehe sie zur Formel-1-Analyse auf YouTube rüberwechseln. Am Freitag übrigens wie gewohnt mit der Longrun-Analyse powered by PACETEQ, vorgetragen von Kevin Hermann, und den Technik-Updates des Wochenendes, präsentiert von Stefan Ehlen.

Das Qualifying am Samstag findet um 16 Uhr deutscher Zeit statt. Das wird nicht nur, wie gewohnt, vom Pay-TV-Sender Sky in Deutschland gezeigt, sondern auch von RTL+. Außerdem natürlich auch vom ORF in Österreich und dem SRF in der Schweiz, die alle Qualifyings und Rennen der Formel 1 live übertragen. (Hier geht's zur kompletten Formel-1-TV-Übersicht für Silverstone!)

Der Grand Prix findet dann am Sonntag statt. Startzeit ist um 16 Uhr deutscher Zeit. RTL+ überträgt allerdings nur das Qualifying und nicht das Rennen. Dafür steigt ab 15:30 Uhr die Watchparty auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, mit Kevin Scheuren und Dennis Lewandowski und ihrem alternativen Live-Kommentar.

Einen ausführlichen Trainingsbericht gibt es auf der Desktopversion von Motorsport-Total.com.

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