Lando Norris: Fast jeden Tag zum Abendessen beim Team

Für Lando Norris ist der Teamgeist bei McLaren ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg, er selbst will mit gutem Beispiel vorangehen

Lando Norris: Fast jeden Tag zum Abendessen beim Team

Auf seinen ersten Sieg in der Formel 1 muss Lando Norris weiter warten, doch seine Leistungen in Monza und vor allem in Sotschi sind in den Augen vieler Experten ein Fingerzeig, dass es nicht mehr lange dauern wird. Zu stark präsentierten sich Norris und auch das gesamte McLaren-Team zuletzt.

Für den Jungstar ist die Atmosphäre im Team in Woking einer der Schlüssel dafür, warum es in den vergangenen Monaten kontinuierlich bergauf ging bei McLaren. Er selbst wolle dafür seinen Beitrag leisten, indem er nicht nur an den Rennwochenenden beim Team ist, sondern auch zwischen den Rennen.

"Ich bin schon etwas länger im Team, also habe ich die Veränderungen mitbekommen. Und ich wohne ganz in der Nähe, drei Minuten oder so von der Fabrik entfernt, also bin ich immer dort. Ich glaube, vergangene Woche war ich fast jeden Tag dort, vom Wochenende in Monza bis Samstag", schildert der 21-Jährige.

Norris: McLaren ist eine "große Familie"

Dies führt auch dazu, dass die Mahlzeiten zusammen verbracht werden. Norris ist der Teamgeist laut eigener Aussage extrem wichtig. "Manchmal esse ich sogar mit einigen von ihnen zu Abend und besuche die verschiedenen Abteilungen, einfach so. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich einfach sehen will, wie es allen geht und 'Hallo' sagen will", stellt er klar. Auch gemeinsame Runden auf dem Golfplatz gehören dazu.

Dass Norris und sein Teamkollege Daniel Ricciardo regelmäßig in der Fabrik sind, gebe den Mitarbeitern im Team "das Gefühl, Teil des Teams zu sein. Nicht, als würden sie nur für jemanden arbeiten, sondern weil sie da sind, weil sie mit Leidenschaft dabei sind und Teil dieser Reise sein wollen", sagt Norris, für den McLaren "eine große Gruppe, eine große Familie" ist.

Norris kennt McLaren schon lange. 2017 wurde er Juniorfahrer des Teams, zwei Jahre später stieg er in die Formel 1 auf. Er hat die Entwicklung unter Geschäftsführer Zak Brown und Teamchef Andreas Seidl in den vergangenen Jahren also hautnah miterlebt.

Er lobt vor allem die Hierarchie, die aktuell im Team herrscht, und das Zusammengehörigkeitsgefühl mit den anderen Mitarbeitern. "Sie sind für uns da und wir sind für sie da, und sie wollen uns helfen, wir wollen ihnen helfen. Und wir wollen sehen, dass wir gemeinsam Erfolg haben. Ich denke, so kann man es ganz einfach ausdrücken", sagt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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