Lando Norris: Hater verschwenden mit ihrem Hass ihr Leben!

McLaren-Pilot Lando Norris machte jüngst öffentlich, was er sich im Netz zum Teil alles anhören muss - Er fragt sich: "Wie kann man sein Leben so vergeuden?"

Lando Norris: Hater verschwenden mit ihrem Hass ihr Leben!
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Vor kurzem enthüllte Formel-1-Pilot Lando Norris gegenüber der 'Sun', dass er in den sozialen Medien viel Hass erfahre und regelmäßig Todesdrohungen erhalte. Auch seine Freundin Luishinha bliebe von Beschimpfungen nicht verschont.

Am Rande eines Rennwochenendes darauf angesprochen, betont der Brite: "Ich glaube, das betrifft nicht nur mich. Vielleicht war ich offener als viele andere Fahrer und habe über bestimmte Themen und Dinge gesprochen, vor allem was den Online-Missbrauch angeht." Dem sei heutzutage jeder mehr oder minder ausgesetzt.

Norris, 22 Jahre jung, sagt: "Ich bin mit diesen Plattformen aufgewachsen, mit Instagram, Twitter, Twitch. Es ist also etwas, von dem ich gerne ein Teil bin und in das ich mich sehr einbringe - aber natürlich bekomme ich, und ich bin mir sicher, so ziemlich jeder andere Fahrer, eine Menge Hass und Beschimpfungen zu spüren."

Das gehe an niemanden spurlos vorbei und sei aus mentaler Sicht nie einfach, weiß der McLaren-Pilot. Vor allem, weil es so unverständlich und unnötig ist: "Es gibt einfach keinen Grund dafür, ganz und gar nicht. Ich finde ich es einfach seltsam, dass jemand sein Leben mit so etwas vergeudet, wissen Sie?"

"Diese Leute versuchen nicht, rauszugehen und Spaß zu haben, Zeit mit ihren Freunden zu verbringen und Erinnerungen zu schaffen. Sie versuchen, andere runterzuziehen, was meiner Meinung nach eine Verschwendung unserer Leben ist."

"Die Zeit, die wir haben, ist sehr begrenzt", mahnt Norris. "Deshalb ist es eine Schande. Natürlich fällt es mir nie leicht, darüber zu sprechen. Aber das Feedback, das ich zurückbekomme, bestärkt mich. Wenn die Leute sagen, dass ich ihr Leben verändert habe."

"Der Einfluss, den man haben kann, überwiegt alles. Wenn es also etwas gibt, bei dem ich helfen kann - und ich bin mir sicher, dass jeder Fahrer helfen möchte - dann bin ich froh, etwas verändern und möglicherweise sogar das Leben eines Menschen retten kann. Das bedeutet mir mehr als alles andere", so der Brite.

In seinem privaten Umfeld will der 22-Jährige vor allem seine Freundin beschützen, wie er der 'Sun' verriet. "Es ist nicht leicht, denn wenn man aus einem ganz anderen Leben als dem der Formel 1 kommt, ist das der größte Kontrast", sagt er und spricht über die Hass-Seiten, die Luishinha im Netz diskreditieren.

"Das ist ziemlich entsetzlich. (...) So plötzlich im Rampenlicht zu stehen, ist extrem hart, und die Menge an Kommentaren, die sie bekommt - da möchte ich sie einfach beschützen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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