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Langsamer als die Konkurrenz: Honda zieht erste Bilanz

Honda absolvierte in der ersten Bahrain-Woche mit großem Abstand die wenigsten Testkilometer aller Motorenhersteller - In Japan weiß man, dass man aufholen muss

Letzter Platz für Honda: "Aufholbedarf beim gesamten Testprogramm"

Aston Martin landete in der Zeitenliste und der Rundentabelle auf dem letzten Platz

Foto: LAT Images

Die erste Testwoche vor der Formel-1-Saison 2026 in Bahrain sei "sehr wertvoll" gewesen, betont Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara. Fakt ist allerdings auch, dass die Japaner von allen fünf Motorenherstellern im Feld zahlenmäßig den schlechtesten Test hatten.

In der Rundentabelle belegte Aston Martin, das einzige Team mit Honda-Motor im Heck, mit lediglich 206 Umläufen den letzten Platz. Die beiden Red-Bull-Teams kamen im Schnitt auf 335 Runden, Audi auf 354, die vier Rennställe mit Mercedes-Antrieb auf 361 und die drei Ferrari-Teams auf 377.

Während die anderen vier Motorenhersteller im Durchschnitt also auf eine recht ähnliche Kilometerzahl kamen, fällt Honda nach hinten deutlich ab. Bei den Einzelwerten hatten am Ende die beiden Mercedes-Teams McLaren und Williams die Nase mit sogar je 422 Runden vorne.

Zudem war Aston Martin in der ersten Bahrain-Woche auch das langsamste Team. Lance Stroll und Fernando Alonso belegen in der kombinierten Zeitenliste aller drei Tage die Plätze 21 und 22. Strolls schnellste Runde war fast 4,5 Sekunden langsamer als die Bestzeit von Andrea Kimi Antonelli im Mercedes.

Orihara gesteht: "Sicherlich haben wir beim gesamten Testprogramm Aufholbedarf, aber wir haben in der letzten Woche eine beträchtliche Menge an Daten und wichtigen Erkenntnissen gewonnen." Der Test sei "eine gute Gelegenheit" gewesen, "viel über das Antriebsstrangpaket selbst und dessen Integration in das Chassis zu lernen".

"Natürlich wären wir gerne mehr Runden gefahren, aber wir dürfen nicht vergessen, dass dies unser erster offizieller Test mit dem Team war, sodass wir alle viel aus unserer neuen Zusammenarbeit auf der Rennstrecke lernen konnten", so Orihara.

Während alle anderen Motorenhersteller bereits beim Shakedown in Barcelona zuvor viele Daten sammeln konnten, ging der neue Aston Martin in Spanien lediglich für gut einen Tag auf die Strecke. Dementsprechend ging Honda bereits mit einem Rückstand in den ersten offiziellen Test in Bahrain.

"Es steht fest, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben", gesteht Orihara, betont aber auch: "Wir wissen, wo wir gemeinsam mit dem Team Verbesserungen erzielen können." Unter anderem habe man in Sachir in der vergangenen Woche am wichtigen Energiemanagement gearbeitet.

"Wir freuen uns auf die nächsten drei Testtage in der kommenden Woche und werden alles daran setzen, das Beste daraus zu machen", erklärt Orihara.

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