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Lawrence Stroll "ungeduldig?: Aston Martin erhält dennoch viel Hilfe

Ex-Aston-Martin-Teamchef Mike Krack lobt die Unterstützung von Lawrence Stroll - Der Kanadier ist aber ungeduldig und will Erfolge sehen

Lawrence Stroll "ungeduldig?: Aston Martin erhält dennoch viel Hilfe

Lawrence Stroll unterstützt Aston Martin tatkräftig, will aber auch Erfolge sehen

Foto: LAT Images

Aston Martin will in der Formel 1 zu den drei Top-Teams Red Bull, McLaren und Ferrari aufschließen. Lawrence Stroll spielt dabei eine wichtige Rolle, denn der kanadische Geschäftsmann unterstützt das Team. Der Vater von Fahrer Lance Stroll ist laut Ex-Teamchef Mike Krack "ungeduldig” und will schon bald die ersten Früchte seiner Investitionen ernten.

Stroll übernahm das angeschlagene Force-India-Team in der Saison 2018 und benannte es in Racing Point um. 2021 stieg Aston Martin ein und übernahm auch den Namen des Rennstalls, der seitdem unter der Flagge des britischen Herstellers in der Königsklasse antritt. Die Ziele sind von Anfang an hoch gesteckt, denn Aston Martin will eines Tages um den WM-Titel mitfahren.

Deshalb hat das Team aus Silverstone kräftig aufgerüstet. Sowohl das Personal als auch die Infrastruktur wurden ausgebaut, große Namen wie Adrian Newey, der 2025 zum Team stößt, wurden verpflichtet, um Fernando Alonso und Lance Stroll das Material zu liefern, um an der Spitze mithalten zu können.

Neuer Teamchef, mehr Unterstützung

Im Jahr 2023 schien das Team an den richtigen Stellschrauben gedreht zu haben, als Alonso regelmäßig auf dem Podium stand und mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen mithalten konnte. Doch von diesem Aufschwung ist nicht mehr viel zu sehen. Das Team verlor den Anschluss und fiel in der Formel-1-Hierarchie wieder zurück.

Krack wurde im Januar 2025 von seinen Aufgaben als Teamchef entbunden und durch Geschäftsführer Andy Cowell ersetzt. Der einstige Strippenzieher wird künftig die Ingenieure an der Rennstrecke leiten. Er sagt über die Unterstützung von Lawrence Stroll: "Er unterstützt uns sehr, vor allem, wenn man sich die neuen Leute ansieht, die eingestellt wurden."

Fernando Alonso, Lance Stroll

Schafft es Aston Martin, 2025 einen Schritt nach vorne zu machen?

Foto: Motorsport Images

"Wenn er denkt: 'Sie brauchen mehr Hilfe, mehr Expertise', dann setzt er das auch um”, so Krack weiter. "Das ist sein Charakter. Er will Erfolg haben und uns unterstützen. Gleichzeitig ist er ungeduldig, was ich verstehe, aber er weiß auch, wie schwierig es ist. Er weiß, dass es keinen Schlüssel gibt, den man umdrehen kann und dann wird alles funktionieren.”

Formel 1? Kompliziert!

Laut Krack hat Stroll die Formel 1 als das "komplizierteste Projekt” bezeichnet, das der Geschäftsmann je angepackt habe. "Er will die richtigen Knöpfe drücken, aber es sind viele Leute involviert, es ist eine große Aufgabe”, sagt Krack. "Die Konkurrenz ist groß und hart. Es gibt kein schlechtes Team in der Startaufstellung und wir werden sehen, wie es 2026 aussieht, wenn es ein neuer Rennstall kommt.”

Gerade die Upgrades am Auto während der Saison spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg, aber nicht jede neue Idee funktioniert am Ende "Wenn es nicht funktioniert, muss man auch erklären, warum das so ist”, so Krack. "Das ist jetzt unsere Situation und wir müssen das Beste daraus machen. Lawrence unterstützt uns, ist aber auch ehrgeizig.”

Schon vor seinem Rollentausch im Team hat Krack einen selbstkritischen Blick auf das Team und die Entwicklung geworfen und hofft, dass die richtigen Schlüsse gezogen werden. "Das Feld liegt eng beieinander, im Qualifying und im Rennen trennen die Fahrer nur 0,8 bis 0,9 Sekunden. Auf diesem Niveau bewegen sich die Teams. Details machen den Unterschied.” Krack erklärt, wie zuverlässig die Autos mittlerweile sind und dass deshalb Nuancen darüber entscheiden, "wer Erster oder Zweiter und Fünfter oder Sechster wird”.
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