Le-Mans-Angebot von Sebastian Vettel: Das sagt Max Verstappen
Die Magie von Le Mans lockt die größten Namen der Formel 1 - Max Verstappen zeigt sich offen für ein gemeinsames Abenteuer mit seinen WM-Kollegen
Verstappen und Alonso: Fahren sie gemeinsam mit Vettel in Le Mans?
Foto: LAT Images
Es ist das Szenario, das die Fan-Herzen weltweit höher schlagen lassen würde: Ein "Super-Team" an der Sarthe, bestehend aus drei der größten Namen, welche die Formel 1 in den vergangenen zwei Jahrzehnten hervorgebracht hat. Fahren Sebastian Vettel, Max Verstappen und Fernando Alonso gemeinsam in einem Auto bei den 24 Stunden von Le Mans?
Was nach einer Träumerei für die Konsole klingt, nimmt in den Köpfen der Protagonisten durchaus Gestalt an. Nachdem Vettel kürzlich öffentlich sein Interesse bekundet hatte, das Langstrecken-Highlight gemeinsam mit Verstappen zu bestreiten, reagierte der Niederländer nun am Rande des Grand-Prix-Wochenendes auf das Angebot.
Verstappen: "Müssen um den Sieg fahren"
Für Max Verstappen ist die Sache klar: Er hat Lust, stellt aber - ganz Rennfahrer - sofort Bedingungen. "Ich würde das natürlich liebend gerne machen", so Verstappen auf die Avancen des Heppenheimers. Doch der Red-Bull-Pilot stellt klar, dass es kein reiner PR-Gag werden darf: "Aber natürlich nur unter der Voraussetzung, dass wir in der Lage sind, um den Sieg zu kämpfen."
Der Erfolgshunger des Red-Bull-Piloten macht auch vor dem Circuit de la Sarthe nicht halt. "Es muss einfach passen. Man muss beim richtigen Team sein", erklärt er die logistischen Hürden.
Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht, doch Verstappen scherzt mit Blick auf den nimmermüden Alonso: "Ich habe gehört, dass Fernando sowieso fährt, bis er 75 ist. Ich bin mir also sicher, dass wir ein Jahr finden werden, in dem wir alle zusammen antreten können."
Alonso stellt Bedingungen an seine Teamkollegen
Und was sagt der "Altmeister" selbst dazu? Alonso, der Le Mans bereits zweimal mit Toyota gewann, zeigt sich nicht abgeneigt - erinnert seine potenziellen Teamkollegen aber süffisant an seine makellose Statistik beim Klassiker in Frankreich.
"Ja, nun, ich habe in Le Mans eine Siegquote von 100 Prozent", grinst der Spanier. Wer mit ihm in ein Auto steigt, muss also liefern, um diese Weste nicht zu beschmutzen. Sein Urteil ist kurz und prägnant: "Wenn ich es noch einmal mache, müssen sie sehr gut vorbereitet sein."
Ob und wann dieses "Triple" aus insgesamt zehn Formel-1-Weltmeistertiteln tatsächlich in einem Hypercar Platz nimmt, bleibt abzuwarten. Die Tür scheint jedoch einen Spalt weit weiter offen zu stehen als je zuvor.
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