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Formel 1 Spielberg

Leclerc kommt nicht über den Strich: Anti-Stall verhindert SQ3-Runde

Weil er nicht rechtzeitig vor Ablauf der Zeit über den Zielstrich gekommen war, blieb Charles Leclerc in SQ3 ohne Zeit - In der Boxengasse war der Motor ausgegangen

Leclerc kommt nicht über den Strich: Anti-Stall verhindert SQ3-Runde

Charles Leclerc sagt, dass ein Problem mit dem Anti-Stall-Modus des Autos dafür gesorgt habe, dass er in SQ3 beim Sprint-Qualifying in Spielberg (Formel 1 2024 live im Ticker) keine Zeit setzen konnte und den Sprint am Samstag daher nur von Rang zehn aus angehen wird.

Leclerc hatte sich in der Boxengasse zwischen seine Konkurrenten gereiht, um sich auf seinen einzigen schnellen Versuch in SQ3 vorzubereiten, doch plötzlich zog er mit seinem Ferrari aus der Fast-Lane und ließ Pierre Gasly (Alpine) vorbei.

Erst mit etwas Verzögerung konnte Leclerc dem Feld aus der Box hinterherfahren, allerdings reichte es für ihn zeitlich nicht mehr, um rechtzeitig noch für eine schnelle Runde über den Zielstrich zu fahren. Leclerc kam Sekunden nach dem Fallen der Zielflagge über die Ampel und konnte so keine Runde mehr fahren.

 

"Was zur Hölle ist da passiert, Jungs?", fragte er kurz darauf seinen Renningenieur Bryan Bozzi am Funk. Die Antworten darauf gibt es im Funkprotokoll nachzulesen:

Bozzi: "Wir sind in den Anti-Stall-Modus."

Leclerc: "Ja, danke, aber das Anti-Stall kann den Motor nicht stoppen."

Leclerc: "Der Motor ist ausgegangen. Ich weiß nicht, ob du es bemerkt hast, aber der Motor war aus. Die Zündung ist auf Off gegangen und ich musste das ganze Ding neustarten."

Bozzi: "Verstanden. Box, wir reden in der Garage."

Leclerc: "Bitte lasst mich wissen, was es war, sobald ich aus dem Auto aussteige."

Bozzi: "Ja, sobald du drin bist, reden wir darüber."

 

Genaue Antworten hatte Leclerc aber noch nicht bekommen, als er nach der Session vor die Mikrofone trat: "Ich weiß nicht, was passiert ist", sagt der Monegasse. "Ich war in der Boxengasse, und dann kam das Anti-Stall und alles ist ausgegangen. Das Team hat mir gesagt, dass wir reden, wenn ich zurück in der Garage bin, aber ich bin direkt vom Auto hierher, also weiß ich es nicht."

Theoretisch hätte es Leclerc aber trotzdem noch über den Zielstrich schaffen können. Denn im zweiten Sektor seiner Aufwärmrunde war Leclerc mit 31,9 Sekunden drei Sekunden langsamer als Lando Norris, der auf seiner fliegenden Runde 28,9 Sekunden brauchte. Im letzten Sektor fehlten ihm mit 21,0 Sekunden 1,6 Sekunden auf die Bestmarke von Max Verstappen (19,4).

Da er nur zwei Sekunden nach Ablauf der Zeit über die Linie kam, wäre es also möglich gewesen - eine gute Zeit wäre damit aber wohl nicht mehr drin gewesen.

Fakt ist, dass Leclerc damit im Sprint nur von Platz zehn starten wird. Was ohne das Problem möglich gewesen wäre, weiß er auch nicht, doch ganz nach vorne wäre es nicht gegangen, meint er: "Wir waren nicht superstark, aber besser als Platz zehn, von daher ist das ein bisschen enttäuschend", so Leclerc, dessen Teamkollege Carlos Sainz Fünfter wurde.

"Wir werden schauen, was passiert ist und dann werden wir morgen versuchen, ein gutes Sprintrennen zu haben", sagt er. "Dann versuchen wir, wieder zurück nach vorne zu kommen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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