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Leclerc muss zugeben: Mercedes-Rennpace "sehr beeindruckend"

Hat Ferrari am Sonntag in Melbourne eine Chance gegen Mercedes? Charles Leclerc glaubt nach den Eindrücken im Training, dass das sehr schwierig werden könnte

Leclerc muss zugeben: Mercedes-Rennpace "sehr beeindruckend"

Charles Leclerc auf Abwegen im Training von Melbourne

Foto: AFP

Das erste Formel-1-Training in Melbourne sah für Ferrari mit der doppelten Bestzeit noch gut aus, doch im Rennen (hier live im Ticker verfolgen), glaubt Charles Leclerc, könnte es für die Scuderia gegen Mercedes schwierig werden: "Die Rennpace war sehr, sehr beeindruckend", muss der Monegasse nach dem Training zugeben.

"Ich denke, Mercedes zeigt langsam etwas mehr von dem, was sie haben, und im FT2 beginnen wir zu sehen, wo wir im Vergleich zu ihnen noch Nachholbedarf haben." Das waren vor allem die Longruns, wo Ferrari am Nachmittag nicht mit den Silberpfeilen mithalten konnte. Sechs Zehntelsekunden fehlten beiden Piloten dabei auf George Russell.

Zumindest bei den schnellen Runden scheint Ferrari bei der Musik zu sein. Leclerc und Teamkollege Lewis Hamilton hatten am Vormittag die Plätze eins und zwei belegt, am Nachmittag gab es immerhin die Plätze vier und fünf hinter Oscar Piastri sowie beiden Mercedes.

Laut Leclerc war es "ein positiver Start ins Wochenende" mit einem soliden ersten Training und einem zweiten Training, in dem er ein aggressiveres Set-up ausprobiert habe. "Das hat aber nicht funktioniert", meint er. "Also werde ich morgen in ein vernünftigeres Fenster zurückkehren und wir werden sehen, wie es aussieht."

Die große Frage ist dann, wo Ferrari im Vergleich zur Konkurrenz dasteht. Während Leclerc Mercedes in Sachen Rennpace weit vorne sieht, ist er sich bei der Qualifying-Pace nicht ganz so sicher. "Es ist schwierig zu wissen, wie viel da noch kommt", meint er.

Oscar Piastri, der 0,321 Sekunden schneller als Hamilton und 0,562 Sekunden schneller als Leclerc war, habe eine "sehr beeindruckende Runde" gefahren, allerdings ist sich Leclerc unschlüssig, was McLaren mit seinen beiden Autos getrieben hat, da Lando Norris auf Rang sieben eine Sekunde zurücklag. "Vielleicht testen sie unterschiedliche Dinge."

"Nochmals, es ist das erste Rennen eines komplett neuen Autos, also gibt es viele Fragezeichen - aber auf dem Longrun würde ich sagen, dass man ein etwas besseres Bild davon bekommt, was bei der Performance aller bisher vor sich geht", sagt er.

"Ich hoffe, ich irre mich und wir sind morgen viel schneller, aber im Moment scheint Mercedes einen Schritt voraus zu sein, und dann Red Bull, McLaren und wir dahinter."

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