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Letztes Renault-Rennen: Abiteboul lobt Hülkenbergs "instrumentale" Rolle

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Letztes Renault-Rennen: Abiteboul lobt Hülkenbergs "instrumentale" Rolle
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27.11.2019, 14:47

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul bedankt sich bei Nico Hülkenberg für die drei gemeinsamen Jahre - In Abu Dhabi will man sich mit einem guten Ergebnis trennen

Nach drei Rennen fährt Nico Hülkenberg am Sonntag sein letztes Rennen für Renault - und damit auch sein vorerst letztes Formel-1-Rennen überhaupt. "Sein Beitrag bei unserem Wiederaufbau und unserem Fortschritt war instrumental", lobt Teamchef Cyril Abiteboul Hülkenbergs Rolle seit Anfang 2017. Renault war erst 2016 mit einem eigenen Werksteam in die Formel 1 zurückgekehrt.

"Seine Erfahrung und seine Fähigkeit, starke Ergebnisse abzuliefern, haben eine wichtige Rolle auf Renaults Weg in der Formel 1 gespielt", sagt Abiteboul über Hülkenberg und kündigt im Hinblick auf das anstehende Saisonfinale in Abu Dhabi an: "Wir wollen sicherstellen, dass wir unsere gemeinsame Zeit mit dem bestmöglichen Ergebnis beenden." Hülkenberg wird 2020 durch Esteban Ocon ersetzt.

In der Netflix-Doku "Drive to Survive" hatte Abiteboul 2018 noch gesagt, dass Hülkenberg im richtigen Auto das Zeug zum Weltmeister habe. Trotzdem bekommt der 32-Jährige für 2020 kein Cockpit mehr. Hülkenberg selbst erklärt vor seinem Abschiedsrennen, er habe mit Renault "einige großartige Ergebnisse" erzielt und Momente erlebt, "an die ich mich sehr lange erinnern werde."

"Für mich waren es drei unvergessliche Jahre bei Renault. Es gab Höhen und Tiefen, aber ich habe meine Zeit als Fahrer hier genossen", betont er. Aus der Saison 2019 hebt er vor allem den Saisonstart in Australien und die Rennen in Kanada und Italien hervor. Beim Auftaktrennen und in Montreal wurde er Siebter, in Monza holte er mit Platz fünf sein bestes Saisonergebnis.

Vor allem Kanada und Italien seien ein Beleg für den "Fortschritt, den wir auf Strecken gemacht haben, bei denen es auf eine starke Power-Unit ankommt." Im Hinblick auf die gesamte Saison 2019 erklärt er. "Insgesamt würde ich sagen, dass wir eine Menge gelernt haben und zuversichtlich sein können, die Saison in Abu Dhabi gut zu beenden."

Von den "gelernten" Sachen wird Hülkenberg selbst 2020 nicht mehr profitieren. Noch ist unklar, wie es für ihn im kommenden Jahr weitergeht. Klar ist nur, dass er kein Stammcockpit in der Formel 1 mehr bekommt.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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