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Lewis Hamilton: Franz Tost, wer ist das bitte?

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Lewis Hamilton: Franz Tost, wer ist das bitte?
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Lustige Szene in der FIA-PK: Lewis Hamilton weiß offenbar nicht, wer Franz Tost ist - und hält eine Gehaltsobergrenze für Formel-1-Fahrer für eine schlechte Idee ...

Es war eine der lustigeren Szenen in der FIA-Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Grand Prix von Bahrain (Formel 1 2020 live im Ticker!): Ein Journalist konfrontiert Lewis Hamilton mit der Aussage von Franz Tost, dass Formel-1-Fahrer seiner Meinung nach nicht mehr als zehn Millionen US-Dollar pro Saison verdienen sollten, weil es ohnehin ein Privileg sei, Grand-Prix-Pilot zu sein. Wie er, der siebenmalige Weltmeister und derzeitige Bestverdiener, denn dazu stehe?

"Wer hat das gesagt?", fragt Hamilton, offensichtlich ratlos, erstmal nach. "Franz Tost", wird nochmal wiederholt. Ein Name, mit dem der 35-Jährige offenbar nichts anfangen kann: "Wer ist das?" Worauf man ihm erklärt, dass das der Teamchef von AlphaTauri sei. "Oh", wundert sich Hamilton nur.

In der Sache geht es freilich nicht um Franz Tost, sondern um die Gehaltsobergrenze für Fahrer, die die Formel 1 aus Kostengründen einzuführen gedenkt. Ab 2023, so die aktuelle Planung (noch nicht final beschlossen), darf jedes Formel-1-Team für seine beiden Fahrer nur noch maximal 30 Millionen Dollar ausgeben.

Sollte ein Team dennoch mehr Gage zahlen wollen, um einem etwaigen Superstar ein besonders attraktives Angebot zu machen, wäre das zwar weiterhin prinzipiell möglich. Aber jede Million, die über das "Salary-Cap" hinausgeht, würde dann von der bereits beschlossenen Budgetobergrenze abgezogen werden.

Ab 2021 Budgetdeckel, ab 2023 auch Grenze für die Fahrer?

2021 greift in der Formel 1 zum ersten Mal ein Budgetdeckel von 145 Millionen Dollar pro Jahr. Die Gehälter der Fahrer oder auch der wichtigsten leitenden Angestellten sind davon jedoch nicht erfasst. 2023 sinkt das "Cap" bereits auf 135 Millionen. Wer dann zum Beispiel einem Fahrer 40 und dem anderen zehn Millionen zahlen möchte, für den sinkt die Budgetgrenze auf 115 Millionen.

Für Topverdiener wie Hamilton sind das - zwar auf hohem Niveau - schlechte Aussichten. Den siebenmaligen Weltmeister kümmert das jedoch nur am Rande: "So, wie es aussieht, soll die Gehaltsgrenze erst kommen, wenn ich vielleicht gar nicht mehr hier bin", winkt er ab.

Mehr Sorgen macht er sich um die nächste Fahrergeneration: "Ich sehe nicht, warum die eingeschränkt werden sollten. Wenn sie einen Wert in diesen Sport einbringen, der bekanntlich ein Milliardengeschäft ist, dann sollten sie für das, was sie einbringen, auch belohnt werden."

Die Fahrer seien "die Stars des Sports", unterstreicht Hamilton und ergänzt: "Sie sind diejenigen, die als die gesehen werden, die ihren Marken Reputation einbringen, und das hilft dabei, den Sport insgesamt bekannter zu machen und neue Teile der Welt zu begeistern."

Hamilton: "Ich bin nicht persönlich dagegen"

"Ich bin nicht persönlich dagegen. Es ist letztendlich sowieso nicht meine Entscheidung", sagt der 35-Jährige. Zumal es ihn vermutlich ohnehin nicht mehr betreffen wird. Der nächste Vertrag, den er bald unterzeichnen soll, könnte sein letzter als Formel-1-Fahrer sein. Und selbst wenn der über die Saison 2023 hinausgehen sollte: Einen bestehenden Vertrag darf aus rechtlichen Gründen auch ein "Salary-Cap" nicht berühren.

In anderen Sportarten sind solche Gehaltsobergrenzen längst Usus. Aber der Vergleich hinkt, findet Hamilton: "Die Athleten dort besitzen in der Regel ihre kompletten Vermarktungsrechte selbst und können so versuchen, diese zu maximieren. Aber in unserem Sport werden die Vermarktungsrechte an den Fahrern zu einem großen Teil von anderen kontrolliert."

Wie viel die Formel-1-Fahrer verdienen, wird normalerweise vertraulich behandelt. Das Branchenhandbuch 'BUSINESS / book GP' hat allerdings gerade eine Gehaltsrangliste veröffentlicht, nach der vier von 20 Fahrern mehr als 25 Millionen Dollar verdienen. Neben Hamilton (76) auch Sebastian Vettel (57), Daniel Ricciardo (32) und Max Verstappen (26).

Angaben, die mit großer Vorsicht zu genießen sind ...

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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