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Lewis Hamilton gibt Entwarnung: Probleme von Freitag behoben

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Lewis Hamilton gibt Entwarnung: Probleme von Freitag behoben
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Mercedes-Pilot Lewis Hamilton distanziert die Konkurrenz im Qualifying zum Grand Prix der Steiermark - Der Brite konnte seine Probleme vom Freitag beheben

Lewis Hamilton hat im Qualifying zum Grand Prix der Steiermark sein fahrerisches Können einmal mehr unter Beweis gestellt. Mit einer Fabelrunde im strömenden Regen distanziert er die Konkurrenz um 1,216 Sekunden. Seine Probleme vom Trainingstag am Freitag schienen in der Zeitenjagd vollkommen vergessen.

"Gestern war ein schwieriger Tag. Wir sind gut gestartet, bekamen dann aber einige Probleme im zweiten Training", schildert der Brite, nachdem er seine 89. Pole-Position eingefahren hat. Über Nacht habe er mit seinen Ingenieuren an den Schwierigkeiten gearbeitet.

"Wir waren nicht ganz optimal abgestimmt", blickt Toto Wolff im 'ORF'-Interview zurück auf die Freien Trainings. "Lewis war nicht happy mit dem Auto. Da ist jetzt eine Menge Arbeit hineingeflossen über Nacht und ich glaube, dass das Auto jetzt fahrbarer ist."

Hamilton: "Da ging mir mächtig die Pumpe!"

Der Weltmeister habe sich am Freitag in seinem W11 nicht wohlgefühlt, berichtet der Mercedes-Teamchef. Das könne mehrere Gründe haben, zählt der Wiener auf: "Der Reifen zu kalt oder zu heiß, Set-up nicht ganz richtig. Das muss man dann alles auf eine Linie bringen. Das hat für ihn nicht funktioniert gestern."

Hamilton selbst berichtet nach dem Qualifying, dass seine Probleme "nichts Großes" gewesen seien. Dennoch beendete er das zweite Freien Training nur auf dem sechsten Platz. Am Samstag schien er das Fahrgefühl im schwarzen Mercedes wieder erlangt zu haben.

Im Regen konnte er seine Klasse beweisen. "Ich bin zufrieden", schmunzelt er. "Für alle von uns war es unheimlich schwierig. Oftmals siehst du gar nicht, wo du hinfährst. Ich hatte eine große Schrecksekunde drin, ich glaube, es war in meiner vorletzten Runde. Ich bekam Aquaplaning und da ging mir mächtig die Pumpe."

 

Foto: FIA Pool

Trotzdem konnte er seine schnellsten Runden ins Trockene bringen und sich "sauber steigern". Die Regenschlacht habe ihn ein wenig an seine Juniortage in den britischen Meisterschaften erinnert, lacht Hamilton. Auf der Insel musste er schon früh lernen, im Regen schnell zu sein. "Aber in einem Formel-1-Auto ist es nochmal hundert Mal schlimmer."

Mit seiner letzten Q3-Rundenzeit in 1:19.273 Minuten setzte er sich die Krone auf, er konnte sich im letzten Umlauf noch einmal um fast eine halbe Sekunde steigern - mit drei absolut schnellsten Sektorzeiten. "Ich bin froh, dass wir eine problemlose Session hatten. Mir sind keine Fehler unterlaufen. Das alles ist positiv."

Teamchef Wolff zieht den imaginären Hut vor seinem Spitzenfahrer: "Ich kann mich nicht daran erinnern, wann es in der Formel 1 so einen Abstand gab zwischen Platz eins und zwei. Vor allem in der letzten Session ist er unglaublich unterwegs gewesen, da war er nicht zu schlagen."

Wolff: "Die Runde hat perfekt gepasst"

Der Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Zuletzt schaffte ausgerechnet Hamiltons Ex-Teamkollege Nico Rosberg einen so großen Zeitvorsprung in einem Qualifying. Der Deutsche distanzierte die Konkurrenz in Aserbaidschan 2016 um 1,208 Sekunden.

"Das Auto war sehr gut, aber der Fahrer hat den Ausschlag gegeben", bilanziert Wolff. Er ist froh, dass seine Truppe im Qualifying "vieles richtig" gemacht hat. "Den Quali-Modus des Motors haben wir sehr gut hingekriegt im letzten Abschnitt. Da hat auch die Runde perfekt gepasst."

Aber nicht nur vom fahrerischen Talent eines Lewis Hamilton zeigt er sich am Samstag beeindruckt: "Das ist nicht nur Lewis, oder auch der Max vorne, sondern auch Ocon auf P5, Sainz auf P3, Russell mit dem Williams auf P12." Die "Klasse der jungen Fahrer" habe man bei den widrigen Bedingungen sehen können.

 

Am Sonntag wird sich das Blatt erneut wenden, denn es sind trockene Bedingungen um die 20 Grad Celsius vorhergesagt. "Es wird trocken, aber nicht ganz so heiß wie gestern." Der Mercedes-Teamchef hat vor allem Red Bull mit Max Verstappen im Visier.

"Max steht in der ersten Startreihe, damit ist alles möglich. Er kann das Rennen gewinnen", glaubt Wolff. Für Valtteri Bottas, der von Rang vier ins Rennen geht, hat er eine Aufgabe parat: "Valtteri muss versuchen, an Sainz vorbeizukommen. Die [McLaren] sind ja wirklich gut gewesen, auch letzte Woche. Also insgesamt kann das morgen schon ein starkes Rennen werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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