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Lewis Hamilton: "Ich bin kein großer Fan von Galas"

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Lewis Hamilton: "Ich bin kein großer Fan von Galas"
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
06.12.2019, 18:26

Lewis Hamilton ist kein Freund der jährlichen FIA-Gala in Paris - Er verrät, dass er kein Problem damit hätte, seinen WM-Pokal per Post zugeschickt zu bekommen

Lewis Hamilton bekommt am Freitagabend bei der FIA-Gala in Paris offiziell seinen WM-Pokal für die Formel-1-Saison 2019 überreicht. Ein stolzer Moment für einen Sportler, doch Hamilton verrät auf der zuvor stattfindenden Pressekonferenz, dass er nicht der größte Freund des Events ist, bei dem alle FIA-Weltmeister ausgezeichnet werden. "Ich bin kein großer Fan von Galas", erklärt er mit einem Lachen.

"Und ich stehe auch nicht gerne vor einer großen Menschenmenge", verrät der sechsmalige Weltmeister und ergänzt: "Ich mag es, den Pokal nach einem Rennsieg zu bekommen. Da ist man voll mit Adrenalin, und es ist ein tolles Gefühl." Beim Event 2018 in Sankt Petersburg ließ Hamilton die Pressekonferenz noch ausfallen, weil er ihm offiziell nicht gut ging. 2019 absolviert er das volle Programm.

Und er kann dem Event zumindest etwas Positives abgewinnen. "Es ist schön, zu sehen, dass andere Leute dafür ausgezeichnet werden, dass sie tolle Dinge erreicht haben", erklärt Hamilton und ergänzt: "Daher ist es toll, hier zu sein. Teammitglieder werden ausgezeichnet. Andere Fahrer, die ich während des Jahres nicht sehe, bekommen den Pokal für ihre Meisterschaft. [...] Es ist inspirierend, diese Dinge zu sehen."

"Aber ich hätte kein Problem damit, wenn ich jetzt schon im Urlaub wäre, und wenn man mir [den Pokal] zuschicken würde", lacht Hamilton, der mit sechs WM-Titeln nicht nur zu den größten Motorsportlern sondern den erfolgreichsten Sportlern überhaupt auf diesem Planeten zählt. "Das weiß ich nicht. Ich vergleiche mich ungern mit anderen", entgegnet er, als er darauf angesprochen wird.

Er freue sich aber darüber, dass er sich über die Jahre den "Respekt" von anderen Sportlern verdient habe. Als Beispiel nennt er die Tennisprofis Serena Williams und Roger Federer und Footballstar Tom Brady. "Tom schaut sich manchmal die Rennen an und unterstützt mich - und umgekehrt", verrät er und erklärt: "Diese Erfahrung macht mich wirklich demütig."

Mit Bildmaterial von Daimler AG.

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