Die Formel-1-Testfahrten 2017

Lewis Hamilton: "Ich hätte nicht schneller fahren können"

Lewis Hamilton gibt zu, dass er und sein neuer Mercedes für die Formel-1-Saison 2017 noch nicht die gleiche Sprache sprechen, glaubt aber, dass er in der Lage sein werde, gegen Ferrari und Red Bull Racing zu kämpfen.

Am letzten Tag der Wintertests in Barcelona unterstrich Kimi Räikkönen am Freitag mit der absoluten Bestzeit erneut die gute Form des neuen Ferrari SF70H. In den insgesamt 8 Testtagen war die Scuderia mit Räikkönen und Sebastian Vettel insgesamt 4 Mal Schnellster, Mercedes mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas 3 Mal.

"Ich habe das Auto noch nicht in ein gutes Arbeitsfenster bekommen", sagte Hamilton gegenüber Motorsport.com auf die Frage, ob er das Gefühl habe, dass der Mercedes genauso schnell sei wie seine Hauptkonkurrenten.

"Ich weiß nicht, ob er genauso schnell fahren kann wie sie. Ich weiß es wirklich nicht. Wir werden es herausfinden. Wir hoffen, dass wir es können. Wie gesagt, sie haben einen fantastischen Job gemacht."

Was das Auto wirklich könne, werde man noch herausfinden, sagte der Brite weiter. "Haben wir mehr Potential? Das wird sich zeigen. Wir haben uns nur darauf konzentriert, das Auto zu verstehen und das Beste herauszuholen."

"Wir hatten gute Tage und weniger gute und es gab im Grunde nie einen perfekten Tag. Das Auto hat aber viel Potential, um weiter zu wachsen, aber ich würde sagen, es sieht wirklich sehr, sehr schnell aus."

Dreigestirn an der Spitze

An der Spitze werde es in der Saison 2017 auf alle Fälle sehr eng, dessen war sich Hamilton sicher und distanzierte sich auch von seiner Aussage am Donnerstag, Ferrari würde bluffen und nicht sein volles Potential zeigen. "Ich weiß nicht, wo das bluffen herkommt. Habe ich das gesagt? Vielleicht habe ich es... Mir war nicht klar, dass ich es gesagt habe."

"Ich denke, sie haben einen fantastischen Job gemacht und es kommt sicher noch mehr. Ich denke, ihr Tempo diese Woche war wirklich spektakulär und auch Red Bull ist dabei."

"Ich weiß nicht, ob sie ihr Upgrade-Pakte dieser Woche dabei hatten, normalerweise bringen sie es aber zum 1. Rennen. Ich gehe also davon aus, das wir mit beiden Teams einen echten Kampf haben werden."

Er habe in den vergangenen Tagen alles gegeben, was möglich war, betonte der Mercedes-Pilot. Mit einer schnellsten Runde von 1:19,352 Minuten war er aber 7 Zehntelsekunden langsamer als Kimi Räikkönen auf seiner schnellsten Runde von 1:18,634 Minuten.

"Die Zeit, die ich heute gefahren bin, war die, die ich fahren konnte", sagte Hamilton auf die Frage, ob auch er eine 1:18 fahren könnte. "Ich hatte, als ich rausfuhr, nicht das Gefühl, dass ich schneller hätte fahren können."

Natürlich gebe es aber Möglichkeiten, schneller zu sein, "wie Benzinmenge und Motoreinstellungen", erklärte er. "Das Großartige ist, dass keiner wirklich etwas weiß. Sicher ist, dass es für Ferrari gut aussieht und ich denke nicht, dass es ein Bluff ist. Ich glaube, das ist echter Speed. Sie haben einen großartigen Job gemacht."

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Teams Mercedes
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Tags ferrari, fomel 1, lewis hamilton, mercedes, red bull
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