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Lewis Hamilton: Ich trainiere härter als die anderen Formel-1-Fahrer

Lewis Hamilton betont, hochmotiviert in seine zweite Ferrari-Saison zu gehen, und nichts von seiner Leistung eingebüßt zu haben - Das habe China bewiesen

Lewis Hamilton: Ich trainiere härter als die anderen Formel-1-Fahrer

Lewis Hamilton sagt, er habe nichts von seiner Motivation und Leistung eingebüßt

Foto: LAT Images

Der Saisonstart dürfte für Lewis Hamilton eine Erleichterung gewesen sein. Nach dem schwachen ersten Ferrari-Jahr, in dem er klar im Schatten von Teamkollege Charles Leclerc stand und in keinem der Grands Prix auf dem Podium gelandet war, konnte er in China beweisen, dass er seine Leistung noch abrufen und sich auch im direkten Duell mit dem Monegassen durchsetzen kann.

Nicht wenige hatten daran gezweifelt, ob der siebenmalige Weltmeister noch seine frühere Leistungsfähigkeit besitzt, doch er selbst betont: "Ich habe mein Können nicht verloren."

Die Ground-Effect-Ära schien Hamilton nicht zu liegen, doch mit den neuen Formel-1-Boliden konnte der 41-Jährige wieder ein wenig glänzen. Er selbst sagt, dass er die ersten Ergebnisse nicht als Erleichterung empfindet. "Es geht darum, diesen ganzen Bullshit, der mich umgibt und der über die Lippen der Leute kommt, nicht an mich heranzulassen."

"Ich weiß, wer ich bin und wozu ich fähig bin - und ich hoffe, das hat man in den letzten beiden Rennen gesehen, besonders beim letzten", so der Ferrari-Pilot.

Hamilton: Keiner trainiert so hart wie ich

Auch fehlende Motivation im höheren Sportleralter möchte er sich nicht nachsagen lassen: "Ich trainiere härter als je zuvor. Zwischen dem letzten Rennen und diesem hier war ich in Tokio und bin etwa 100 Kilometer gelaufen", stellt er klar.

Hamilton weiter: "Ich weiß, dass keiner meiner Konkurrenten so hart trainiert hat wie ich oder so viel investiert hat, besonders in meinem Alter. Ich liebe das - dass ich diesen inneren Antrieb immer noch habe."

"Die Hingabe ist da, mehr denn je. Ich werde absolut alles, was ich habe, dieser Herausforderung und dieser guten Energie widmen, die ich gerade spüre", verspricht er.

Verlorenes Vertrauen selbst wiedergeholt

Nächstes Thema: Selbstvertrauen. Ob Hamilton das im vergangenen Jahr verloren hatte, war ebenfalls immer wieder ein Diskussionspunkt. Er selbst gibt zu, dass er tatsächlich unter den ausbleibenden Ergebnissen gelitten habe. "Das ist ein natürlicher Teil des Prozesses, wenn man solche Saisons und extrem schwierige Zeiten durchmacht", sagt er.

"Aber das Wichtigste ist, wieder aufzustehen, und genau das habe ich dieses Jahr getan. Niemand hat das für mich übernommen", stellt er klar.

"Ich habe es selbst geschafft, und das ist es, was wir als Individuen tun müssen. Ich denke, das ist der ultimative Test für einen Athleten: Ob man es schafft, wieder zu seiner Bestform zurückzufinden und es weiter zu versuchen. So zeigt man sich den Menschen - wie man trotz widriger Umstände auftritt."

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"Letztendlich bin ich stolz, an diesem Punkt angelangt zu sein, aber es ist noch ein weiter Weg, und ich konzentriere mich voll darauf", so Hamilton.

Er weiß, dass es für ihn und Ferrari "eine verdammt harte Saison" werden wird, "aber ich versuche, mich körperlich und mental auf die lange Distanz vorzubereiten, damit ich die Leistung der letzten Rennen halten kann."

"Ich verbringe viel Zeit mit den Jungs in der Fabrik, um gemeinsam mit Charles das Team in die richtige Richtung zu lenken, damit wir die Lücke schließen und wieder um Siege kämpfen können."

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