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Lewis Hamilton ist überzeugt: Der erste Ferrari-Sieg ist "greifbarer als je zuvor"

Lewis Hamilton hat in China seinen ersten Podestplatz mit Ferrari geholt: Jetzt jagt der Rekordweltmeister seinen ersten Ferrari-Sieg, der "greifbarer ist als je zuvor"

Lewis Hamilton ist überzeugt: Der erste Ferrari-Sieg ist "greifbarer als je zuvor"

Lewis Hamilton war in China zurück auf dem Podium

Foto: LAT Images

Lewis Hamilton hat in seinem 26. Formel-1-Rennen für Ferrari endlich den Durchbruch geschafft: Der 41-jährige Brite stand beim Großen Preis von China als Dritter auf dem Podium und beendet damit eine lange Durststrecke. Doch der Rekordweltmeister hat schon längst die größeren Ziele im Visier.

Dann Hamilton jagt nun seinen ersten Ferrari-Sieg. "Ich kann definitiv sagen, dass er greifbarer ist als je zuvor", ist der Brite überzeugt. Im vergangenen Jahr sei der Sieg "noch in weiter Ferne" gewesen. Zwar zeigt die Scuderia aktuell starke Leistungen, doch der Rückstand auf Mercedes ist beträchtlich.

Auch Hamilton räumt ein, dass die Silberpfeile im Rennen "momentan vier oder fünf Zehntel vor uns" sind. "Das ist ein riesiger Schritt, den es aufzuholen gilt, sowohl beim Abtrieb und der Effizienz als auch bei der Leistung", erklärt Hamilton. "Das ist ein enormes Upgrade, auf das wir hinarbeiten müssen."

"Aber ich glaube fest an alle in Maranello und daran, dass wir das schaffen können", glaubt der Rekordweltmeister, in diesem Jahr endlich seinen ersten Formel-1-Sieg mit Ferrari zu feiern. "Forza Ferrari, wir müssen einfach weiter pushen."

Lewis Hamilton "fühlt sich definitiv in Bestform"

Ein weiteres Argument ist Hamiltons aktuelle Verfassung. "Ich fühle mich definitiv wieder in Bestform, sowohl mental als auch physisch", verrät der 41-Jährige, auch wenn noch Luft nach oben bleibt: "Das Training diesen Winter war das härteste und intensivste, das ich je hatte, und das hängt wahrscheinlich mit dem Alter zusammen."

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"Die Regeneration dauert länger", ergänzt Hamilton. "Aber ich habe es geschafft, diese neuen Fähigkeiten zu nutzen. Ich habe einen großartigen Trainer, mit dem ich schon früher zusammengearbeitet habe, seit Weihnachten arbeiten wir wieder zusammen."

"Dann die Zeit im Werk, natürlich mit einem neuen Ingenieur, und das war natürlich auch ein echter Schub. Die Stimmung im Team ist großartig." Der Ferrari-Pilot will künftig noch mehr auf seine mentale Einstellung achten und diese weiter optimieren.

Ferrari SF-26 nach Hamilton-Wunsch entwickelt

"Ich glaube, da ist noch mehr drin", betont Hamilton auch. "Ich denke, ich kann noch mehr Leistung aus diesem Auto herausholen. Ich lerne ständig dazu, besonders was die Einsatzplanung angeht." Ein klarer Vorteil im Vergleich zum Vorjahr: Hamilton war an der Entwicklung des SF-26 beteiligt.

"Im letztes Jahr, gegen Mitte bis Ende der Saison, habe ich mich intensiv mit den Ingenieuren ausgetauscht und mit ihnen über meine Wünsche für ein Auto gesprochen, an dessen Entwicklung ich letztes Jahr nicht beteiligt war", erinnert der Brite. "Dieses Jahr habe ich das Auto dann gemeinsam mit ihnen weiterentwickelt."

"Es ist toll zu sehen, wie sie zugehört und einige meiner Wünsche umgesetzt haben", lobt der Ferrari-Pilot, der "unglaublich dankbar" dafür ist. "Man fühlt sich dadurch einfach stärker mit allen verbunden, weil man in dieselbe Richtung geht. Ich freue mich also schon sehr darauf, nächste Woche wieder in Maranello zu sein und alle wiederzusehen."

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