Lewis Hamilton nach Platz sechs in Japan ratlos: Muss was am Auto gewesen sein
Ferrari-Star Lewis Hamilton ist nach seinem sechsten Platz beim Großen Preis von Japan ratlos: Der Rekordweltmeister glaubt, dass etwas mit dem Auto nicht stimmte
Lewis Hamilton kämpfte beim Großen Preis von Japan offenbar mit stumpfen Waffen
Foto: LAT Images
Schon zwei Wochen, nachdem Lewis Hamilton beim Großen Preis von China seinen ersten Podestplatz mit Ferrari bejubeln durfte, erlebte der Rekordweltmeister beim Rennen in Japan wieder einen Dämpfer: Denn Hamilton belegte in Suzuka nur den sechsten Platz, während Teamkollege Leclerc auf dem Podium stand.
Ein Ergebnis, das "letztlich ziemlich mies" gewesen sei, "weil ich auf dem dritten Platz war und dann zurückgefallen bin", resümiert der Ferrari-Pilot, der sich erneut ein hartes Duell mit seinem Stallgefährten lieferte. Am Ende kam Hamilton allerdings zehn Sekunden hinter Leclerc über die Ziellinie.
Und für diesen Rückstand hat der Brite eine Erklärung: Sein Ferrari-Motor war offenbar nicht so leistungsstark wie die Antriebseinheit von Leclerc. "Ich muss einfach verstehen, wo der Leistungsverlust herkam", wird Hamilton im Gespräch mit Sky UK deutlich. Denn bislang hat er dafür noch keinen Grund gefunden.
"Mir fehlte es vor allem im zweiten Stint an Leistung, aber eigentlich das ganze Rennen über, sogar von Anfang an, konnte ich wegen der fehlenden Leistung nicht mithalten." Der Ferrari-Pilot startete vom sechsten Platz, konnte sich aber anders als bei den ersten beiden Rennen des Jahres beim Start nicht verbessern.
Hamilton ratlos: "Ich verstehe das wirklich nicht"
Dass sich Hamilton zeitweise auf dem dritten Platz und damit in Reichweite zum Podium wiederfand, war der Safety-Car-Phase nach dem heftigen Unfall von Oliver Bearman zu verdanken, die er für seinen Boxenstopp nutzte und sich deshalb zumindest zeitweise an der Konkurrenz vorbeischieben konnte.
Doch anders als Leclerc, der sein Energiemanagement perfekt einsetzte, um sich in der Schlussphase gegen Mercedes-Pilot George Russell zu behaupten, war Hamilton völlig chancenlos und wurde in der zweiten Rennhälfte bis auf den sechsten Platz durchgereicht.
"Ich verstehe das wirklich nicht. Ich gebe Vollgas und fahre genau da, wo ich soll, und aus irgendeinem Grund fehlt mir einfach die Leistung", berichtet der 41-Jährige, der die lange Pause bis zum Großen Preis von Miami nutzen will, um eine Erklärung dafür zu finden.
"Ich muss herausfinden, ob etwas mit dem Auto nicht stimmt oder nicht", will Hamilton offenbar auch nicht ausschließen, dass er einfach das Energiemanagement nicht so gut beherrscht hat wie sein Teamkollege. "Aber immerhin haben wir ein paar Punkte geholt."
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