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Lewis Hamilton nach Saisonfinale gebrochen: "Will mit niemandem reden"

Nach Platz acht in Abu Dhabi zieht Lewis Hamilton keinen Saisonrückblick - er spricht über Abschalten, Rückzug und ein Bedürfnis nach kompletter Ruhe

Lewis Hamilton nach Saisonfinale gebrochen: "Will mit niemandem reden"

Lewis Hamilton während des Rennens in Abu Dhabi

Foto: LAT Images

Lewis Hamilton wirkt nach dem Saisonfinale von Abu Dhabi so abgekämpft wie selten in seiner Karriere. Der Ferrari-Pilot war von Startplatz 16 ins Rennen gegangen, holte mit einer alternativen Strategie - Start auf Soft, Boxenstopp bereits in Runde acht - noch Rang acht, doch Reflexionen über das Jahr lehnt er kategorisch ab.

Gegenüber Sky sagt er: "Nicht viel, ich denke einfach an Weihnachten." Rückblicke seien momentan nicht möglich: "Was passiert ist, ist passiert. Ich denke im Moment nicht darüber nach, wie es gelaufen ist. Ich muss es loslassen und einfach weitermachen."

Auch der Blick nach vorn füllt Hamilton derzeit nicht. Auf die Frage, ob er im kommenden Jahr einen neuen Anlauf wagen will, antwortet er mit bemerkenswerter Klarheit: "Ich denke nicht an die Zukunft. Ich denke nur an Weihnachten und daran, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Darauf freue ich mich, auf nichts anderes."

"Will komplett abschalten" - Hamilton kündigt radikale Auszeit an

Gegen internationale Medien bestätigt Hamilton denselben Zustand des vollständigen mentalen Rückzugs. "Ich fühle mich nicht besonders erleichtert", sagt er, "aber ich fühle mich gut. Ziemlich frisch. Ich freue mich einfach auf die Pause." Eine Rückschau auf die schwierige Saison lehnt er strikt ab: "Ich tue es nicht. Ich habe alles gesagt, was ich über diese Saison sagen kann. Es gibt nicht viel hinzuzufügen. Einfach weitermachen."

Sein Winter soll eine totale Abkoppelung werden - fast wie ein Fluchtversuch vor der Öffentlichkeit. "Im Moment freue ich mich nur auf die Pause. Einfach abschalten. Mit niemandem sprechen. Niemand wird mich diesen Winter erreichen können. Ich werde mein Telefon nicht bei mir haben. Darauf freue ich mich."

Dass er "komplett vom Matrix-System getrennt" sein wolle, wie er es ausdrückte, zeigt, wie stark die Dauerpräsenz, die Verpflichtungen und der mediale Druck an ihm gezehrt haben. Fotoshootings und PR-Termine bezeichnet er offen als Last: "Ich kann es kaum erwarten, von all dem wegzukommen. Jede Woche Fotoshootings und all das. Darauf freue ich mich am meisten - es eines Tages nicht mehr tun zu müssen."

Rücktrittsgerüchte? "Sie sind nicht auf meinem Level"

Die Frage nach Spekulationen über einen möglichen Rücktritt weist Hamilton deutlich zurück. Dabei spielt er die Diskussion nicht etwa herunter - er stellt sich bewusst darüber: "Ich würde ihnen nichts sagen", antwortet er knapp. "Keiner von ihnen hat das getan, was ich getan habe. Sie sind nicht einmal auf meinem Level."

Gleichwohl macht er deutlich, dass seine Leidenschaft für den Sport selbst nach diesem emotionalen Ausnahmejahr nicht verschwunden ist. Auf die Frage nach dem inneren Antrieb sagt er: "Es ist die Liebe zu dem, was du tust. Die Liebe zum Rennfahren. Ich habe unglaubliche Unterstützung von den Menschen um mich herum, meinen Fans."

Und trotz aller Erschöpfung bleibt ein Kern, an dem er festhält: "Ich habe immer noch einen Traum, den ich im Herzen trage. Und auf diesen Traum arbeite ich hin."

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