Lewis Hamilton: „Nico Rosberg hat einen tollen Job gemacht“

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Lewis Hamilton: „Nico Rosberg hat einen tollen Job gemacht“
Petra Wiesmayer
Autor: Petra Wiesmayer
13.12.2015, 14:02

Das Verhältnis zwischen Lewis Hamilton und seinem Teamkollegen Nico Rosberg ist bekanntermaßen nicht das beste. Trotz aller Querelen haben beide aber großen professionellen Respekt voreinander.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Toto Wolff, Mercedes-Sportchef
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Toto Wolff, Mercedes-Sportchef
1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1, feiert mit 2. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, und dem Team
1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W06, beim Feiern im Parc Fermé

Besonders in den letzten drei Rennen der Saison 2015 zeigte Rosberg seinem Teamkollegen, dass er nicht nur mithalten, sondern den amtierenden Weltmeister auch schlagen kann. Seit Hamilton beim Grand Prix der USA in Austin seinen dritten WM-Titel gesichert hatte, schien es, als sei bei dem Briten die Luft raus.

Im Qualifying hatte Rosberg schon seit Suzuka die Nase vorne, diesen Vorteil auch in einen Sieg ummünzen konnte der Deutsche aber erst in Mexiko, Brasilien und Abu Dhabi.

Hamilton versucht, in den Niederlagen aber lieber das Positive zu sehen als sich Sorgen zu machen.

„Ich sehe die letzten drei Rennen eher als Segen“, sagte Hamilton am Rande der Mercedes-Veranstaltung „Stars and Cars“ in Stuttgart. „Wenn ich die letzten drei Rennen gewonnen hätte, wären das eine Menge Siege in dieser Saison gewesen. Und vielleicht wäre ich dann mit weniger Elan in die neue Saison gegangen.“

„Jetzt bin ich voll motiviert, viel Energie und ich glaube, das kommt durch diese Ergebnisse. In diesem Sinne war das wohl gut so.“

Als Grund für die Niederlagen sieht Hamilton eine ganze Reihe Faktoren, unter anderem Rosbergs gute Leistungen.

„Nico hat in diesen letzten paar Rennen einen unglaublich guten Job gemacht, ab Singapur hat er schon im Qualifying einen außergewöhnlich guten Job gemacht“, lobte Hamilton seinen Konkurrenten.

„Außerdem glaube ich auch, dass die Änderungen am Auto ihm entgegenkamen. Und als die Meisterschaft entschieden war, habe ich zwar nicht nachgelassen, aber unterbewusst war ich vielleicht entspannter.“

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