Lewis Hamilton: Red Bulls Tempo in Mexiko war "phänomenal"

Lewis Hamilton blickt mit Bewunderung auf die Leistung von Red Bull in Mexiko zurück - "Must-Win-Rennen" am laufenden Band

Lewis Hamilton: Red Bulls Tempo in Mexiko war "phänomenal"

Nach der nächsten Niederlage gegen Max Verstappen in Mexiko und der Art und Weise, wie Red Bull das Rennen dort dominiert hat, weiß Lewis Hamilton ganz genau, wie schwierig die Aufgabe ist, um zurückzuschlagen. "Ich würde sagen, so schwierig, wie sie nur sein kann. Ihre Pace war phänomenal im letzten Rennen", gibt der Brite ohne Umschweife zu.

Die Zeiten, in denen Mercedes das beste Auto hatte, seien vorbei. "Sie hatten das gesamte Jahr ein starkes Auto. Und man kann schon sagen, dass sie das stärkste Auto hatten", meint Hamilton. Vor diesem Hintergrund sei es eine starke Leistung von Mercedes, überhaupt noch im WM-Rennen dabei zu sein.

Das könnte sich an diesem Wochenende allerdings ändern, denn je nach Verlauf der Veranstaltung mit Sprint und Hauptrennen könnte der WM-Zug für Hamilton in Brasilien endgültig aus den Gleisen geraten. 19 Punkte liegt er vier Rennen vor Ende der Saison zurück. Noch kann Hamilton die WM aus eigener Kraft gewinnen, doch dafür braucht es Siege.

Hamilton: Jedes Rennen muss gewonnen werden

"Jedes Rennen ist ein Must-Win-Rennen", stellt er klar. Dies sei allerdings schon sei der Sommerpause der Fall gewesen. Doch anders als oft zuvor, als Hamilton nach der Pause noch einmal zulegte und die WM auch in bis dahin kritischen Jahren schlussendlich souverän holte, erweist sich Verstappen als der härteste Gegner außerhalb des eigenen Teams seit Beginn der Hybridära.

Doch nicht nur die Stärke Red Bulls ist für Mercedes ist ungewohnt. Das Team ist in diesem Jahr vom Pfad der eigenen Perfektion ein Stück weit abgekommen. So sei das Auto bei weitem nicht mehr so einfach abzustimmen wie zuvor. "Es ist schwierig zu erklären, das sind auch zu viele Details. Aber es ist einfach schwierig, das Optimum zu erreichen", erklärt Hamilton.

So gebe es Wochenenden, an denen es gut klappt, aber an anderen passe es dann wieder nicht. Ein Punkt in dieser Thematik sei auch die Übereinstimmung mit den Simulatoren, die in dieser Saison nicht optimal. Allerdings glaubt Hamilton, dass auch andere Teams von der Problematik betroffen sind.

Hamilton: Formel 1 ist ein Teamsport

"Wenn man sich zum Beispiel Austin ansieht, da war Red Bull erst weit weg und dann plötzlich drehte es sich um. Dieses Jahr war davon geprägt, wie man das Optimum aus dem Auto herausholt", erklärt der siebenmalige Weltmeister.

Dabei helfen könnte auch der Teamkollege. Valtteri Bottas geriet nach dem Rennen in Mexiko in die Kritik, weil er Verstappen das Leben am Start und auf dem Weg zu Kurve 1 zu leicht gemacht haben soll. Hamilton erklärt, dass die Formel 1 nun einmal "ein Teamsport" sei. Vor allem strategisch sei es wichtig, nicht alleine auf sich gestellt zu sein.

"Wenn du einen Red Bull vor dir hast und einen dahinter, dann kann die Strategie gegen dich laufen. Also muss man als Team arbeiten. Darum gibt es zwei Autos", hält er fest.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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