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Lewis Hamilton: So kam es zum Dreher im Formel-1-Qualifying

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Lewis Hamilton: So kam es zum Dreher im Formel-1-Qualifying
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WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton erklärt, wie sein Fahrfehler im Qualifying in Silverstone zustandekam und wie er anschließend zurück in die Spur fand

Es geschah beim Herausbeschleunigen aus Luffield: Lewis Hamilton drehte sich einmal um die eigene Achse - ein seltener Fehler des sechsmaligen Weltmeisters, der ihn selbst ein wenig verblüffte: "Mein erster Dreher seit langer Zeit!" Doch Hamilton raffte sich wieder auf und fuhr im Formel-1-Qualifying in Silverstone trotzdem noch auf die Pole-Position, mit Streckenrekord.

Das Qualifying aber sei "wirklich nicht schön" für ihn gewesen, obwohl er mit seiner 91. Pole-Position, seiner siebten in Silverstone, die eigenen Formel-1-Rekorde weiter ausgebaut hat.

Der Ausrutscher in Q2 lässt Hamilton vorerst nicht zur Ruhe kommen. Wie er entstanden war? Hamilton erklärt: "Die Balance im Auto war nicht konstant. Ich hatte Schwierigkeiten." Und weil er mit dem Auto gekämpft habe, habe er sich plötzlich weggedreht.

Wie Hamilton sich wieder fing

Nach einem kurzen Boxenaufenthalt ging Hamilton mit frischen Medium-Reifen erneut auf Zeitenjagd, zumal sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas vorgelegt hatte. "Und da geht es dann darum, wieder runterzukommen und sich neu zu fokussieren", sagt Hamilton. "Denn im Qualifying baut ein Run auf den vorherigen auf."

Wie schon in Q1 musste sich Hamilton jedoch in Q2 hinter Bottas anstellen. Rückstand: drei Zehntelsekunden. Das habe er erst einmal verdauen müssen.

 

"Danach die Wende zu schaffen", erklärt er weiter, "das war wahrscheinlich das schwierigste. Ich bin mit frischer Mentalität in Q3 gegangen und habe zwei gute Runden geschafft."

So erklärt Hamilton die Mercedes-Formsteigerung

In der Tat: Hamilton drehte im Qualifyingfinale den Spieß um und ließ seinerseits Bottas um drei Zehntelsekunden hinter sich - und die Konkurrenz um Max Verstappen gleich um über eine Sekunde.

Woher Mercedes diesen Speed hatte, nachdem es im Freitagstraining noch weitaus enger zugegangen war? Hamilton begründet es mit den veränderten Temperaturen am Samstag: "Heute war es zehn Grad Celsius kühler oder so. Der Wind kam aus einer leicht anderen Richtung. Und das spielte uns in die Karten."

"Je heißer es am Freitag geworden war, umso schwieriger war es für uns geworden. Das haben wir über Nacht verstanden und es für heute korrigiert."

Es sei "ziemlich unglaublich", wie Mercedes immer wieder nachlegen könne, von einem Tag auf den nächsten oder generell in der Formel-1-Entwicklung. "Schritt für Schritt geht es für uns immer weiter nach vorne", sagt Hamilton. "Wir geben noch immer das Tempo vor, verschieben die Grenzen. Das ist wahrscheinlich das beeindruckendste an diesem Team."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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