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Lewis Hamilton über Mercedes-Zukunft: "Spreche mit keinen anderen Teams"

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Lewis Hamilton über Mercedes-Zukunft: "Spreche mit keinen anderen Teams"
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Mercedes-Pilot Lewis Hamilton stellt klar, dass er auch in Zukunft für Mercedes fahren möchte - Wie wird sich die Coronakrise auf die Verhandlungen auswirken?

Abseits des Renngeschehens hat sich das Fahrerkarussell weitergedreht. Valtteri Bottas hat erneut für ein weiteres Jahr bei Mercedes unterschrieben. Lewis Hamilton hingegen ist weiterhin ohne Vertrag für 2021. Woran das liegt, hat der Brite nun erklärt.

"Ehrlich gesagt fühlt sich das jetzt nicht wie der richtige Zeitpunkt an, um [darüber zu verhandeln], wenn viele Menschen auf der Welt gerade ihre Arbeit verloren haben", erklärt Hamilton nachdenklich. Da sei es das falsche Signal, einen neuen millionenschweren Deal mit Mercedes auszuhandeln.

"Das erscheint mir nicht das Wichtigste aktuell zu sein", merkt er an. Allerdings scheint seine Verlängerung beim Weltmeisterteam nur noch eine Formalie zu sein. Teamchef Toto Wolff hat bereits anklingen lassen, dass es bald "eine Hochzeit" zu feiern gebe.

Nach der Vertragsverhandlung gibt's Pizza!

"Tatsache ist, dass ich mit dem Team weitermachen möchte. Und es wird auch kein großer Aufwand sein, uns hinzusetzen und einen neuen Deal zu verhandeln. Nur aktuell fühle ich mich damit nicht wohl." Deshalb möchte der sechsfache Weltmeister noch ein wenig warten, ehe er unterschreibt.

Er stellt auch klar: "Ich spreche mit niemandem sonst. Ich freue mich darauf, [mit Mercedes] weiterzumachen, speziell weil wir gerade ein neues Kapitel als Team aufgeschlagen haben." Damit bezieht er sich vor allem auf die Initiative für mehr Diversität und gegen Rassismus und Diskriminierung.

"Es geht darum, uns zu bilden und zu verstehen, wie wir helfen können, um diverser und inklusiver zu werden. Ich bin super aufgeregt, dass das mit Mercedes-Benz möglich ist, wir bringen das Team gemeinsam voran." Nachsatz: "Zu gegebener Zeit werden wir den Vertrag unterschreiben. Aber ich habe keinen Stress."

Auch Wolff signalisiert, er habe keine Eile. "Wir werden uns schon noch zusammensetzen, das ausdiskutieren in ein paar Stunden und dann Pizza essen gehen - so wie wir das auch das letzte Mal gemacht haben", verrät der Österreicher.

"Ich bin derselben Meinung wie er, weil es zwischen uns eine so fundamentale Vertrauensbasis gibt, die wir haben", schildert Wolff außerdem. Die Beziehung zwischen Teamchef und Fahrer habe sich von einer rein beruflichen zu "etwas Wichtigerem" entwickelt.

Aber: Bei Vertragsverhandlungen stehen die beiden auf unterschiedlichen Seiten, und auch über Geld muss gesprochen werden. "Wir mögen die Diskussionen über Geld zwischen uns nicht, weil wir am Ende die gleichen Ziele haben und dies der einzige Bereich ist, in dem wir einen anderen Ansatz haben."

Gehaltskürzung wegen Coronakrise? Kein Kommentar!

Ob Hamilton auch eine Gehaltskürzung ob der wirtschaftlich angespannten Lage hinnehmen muss, will der Mercedes-Teamchef nicht beantworten. "Lewis hat bislang eine sehr wichtige Rolle im Team gespielt", betont er. Mercedes schätze nicht nur Hamiltons fahrerisches Können, sondern auch seine Fähigkeiten abseits der Rennstrecke.

Ein weiterer Aspekt sei die globale Präsenz, die der sechsfache Weltmeister mittlerweile genießt und die für Mercedes von unschätzbaren Wert ist. Daher habe Hamilton die Erwartungen in Bezug auf sein Gehalt immer erfüllt, merkt Wolff an.

"Nun hat sich die Welt sehr verändert. Wir stehen vor schwierigen Zeiten. Und Lewis versteht das vollkommen, und wir werden darüber diskutieren, was das bedeutet. Ich möchte hier keine finanziellen Bedingungen aufstellen, denn das ist wirklich nur eine Angelegenheit zwischen Lewis und mir."

Beide haben bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie weiterhin miteinander arbeiten wollen - "der beste Fahrer im besten Team - und wenn die Zeit reif ist, werden wir zu einer Lösung kommen", ist Wolff sicher.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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