Lewis Hamilton über Vater Anthony: "Er ist mein Held"

Lewis Hamilton war als Kind nicht auf der Sonnenseite des Lebens beheimatet, besonders eng ist sein Verhältnis zu Vater Anthony

Lewis Hamilton über Vater Anthony: "Er ist mein Held"

Im Alter von 36 Jahren gehört Lewis Hamilton zu den berühmtesten Persönlichkeiten weltweit, nicht nur im Sport, sondern auch gesellschaftlich. Sieben WM-Titel in der Formel 1 nennt der Brite inzwischen sein Eigen, sein Vermögen wird auf knapp 300 Millionen Euro geschätzt. Ein steiler Aufstieg für einen Mann, der es als Kind nicht immer einfach hatte.

Seine Eltern trennten sich, als Hamilton gerade zwei Jahre alt war. Anschließend lebte er mit seinen beiden Halbschwestern bei seiner Mutter, doch auch zu seinem Vater Anthony hielt er regelmäßigen Kontakt. Anthony Hamilton managte nicht nur später die ersten Jahre der Karriere seines Sohnes, sondern brachte ihn auch erst zum Motorsport.

Hamilton erinnert sich noch genau daran, wie er die Formel-1-Rennen gemeinsam mit seinem Vater schaute. "Mein Vater lebte in einer Einraumwohnung in Hatfield, und ich habe immer meine Wochenenden bei ihm verbracht. Ich erinnere mich noch an die Couch, denn ich habe immer auf der Couch geschlafen, weil es kein anderes Bett gab", blickt er zurück.

"Ich erinnere mich noch daran, wie wir ein Sandwich oder eine Nudelsuppe gegessen haben, als wir die Grand Prix zusammen geschaut haben", sagt Hamilton. Und auch, wie er seine Leidenschaft für Autos entwickelte, weiß er noch genau.

"Mein Nachbar nebenan hatte ein ferngesteuertes Auto und fuhr damit draußen auf der Straße. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dann nach draußen gegangen bin und der Typ hat es mich auch mal fahren lassen. Ich war vier oder fünf Jahre alt, und das war das erste Mal, dass ich mit einem ferngesteuerten Auto gespielt habe", so Hamilton.

Sein Vater habe direkt erkannt, dass der kleine Lewis ein Talent hatte. "Aber ich habe schon vorher Autos geliebt. Mein Vater hatte sich sehr leidenschaftlich um sein Auto gekümmert, und wenn ich auf dem Rücksitz saß, habe ich ihm immer zugeschaut, wie er die Gänge eingelegt hat und das alles. Er ist mein Held", sagt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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