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Lewis Hamilton: War wegen Pole-Durststrecke "nicht besorgt"

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat seine Durststrecke nach neun Rennen in Abu Dhabi beendet: 2019 im Qualifying dennoch die schwächste WM-Saison

Neun Rennen musste Lewis Hamilton auf seine 88. Pole-Position warten. Der Brite hat damit seine längste Durststrecke seit dem Jahr 2011 beendet. Er selbst hat nie daran gezweifelt, dass er es auch auf einer schnellen Runde noch draufhat.

"Nein, ich war nicht besorgt in dieser Saison", betont der Brite nach dem Qualifying in Abu Dhabi. "Ich bin mir dessen schon bewusst, dass man nicht alle gewinnen kann. In den vergangenen Jahren habe ich einen relativ ordentlichen Job im Qualifying gemacht."

Mit insgesamt fünf Pole-Positionen in dieser Saison (23,8 Prozent) hat er seine bislang wenigsten in einem Weltmeisterjahr eingefahren. Zuletzt stand er im Jahr 2013 bei fünf Pole-Positionen. Seit der Hybrid-Ära hat er seinen Schnitt deutlich angehoben: Zwischen 2014 und 2018 fuhr der sechsfache Weltmeister im Durchschnitt 10,4 Poles pro Jahr ein.

Dank dieser starken Form konnte er sich bereits 2017 in Monza den Rekord der meisten Poles von Michael Schumacher sichern. Der Deutsche schaffte es in seiner Karriere 68. Mal auf Startplatz eins, der Brite hat ihn bereits um 20 Pole-Positionen überflügelt.

In den vergangenen vier Jahren konnte Hamilton außerdem immer mehr Poles einfahren als Rennsiege, in dieser Saison scheint sich das Blatt gewendet zu haben: Bei nur fünf ersten Startplätzen gewann er bislang zehn Rennen.

"Es geht darum, das Auto zu verstehen und das Beste rauszuquetschen: Dabei darf man es nicht unter- oder überfahren. Man muss die richtige Balance über das gesamte Jahr finden", erklärt er. Außerdem sei die Konkurrenz im Vergleich zu den Vorjahren stärker geworden.

Mit sieben Pole-Positionen (33,3 Prozent) ist 2019 Charles Leclerc der Qualifying-König, gefolgt von Valtteri Bottas mit ebenso fünf. Bei den Konstrukteuren steht es nach 21 Rennen 10:9 für Mercedes. Knapp muss sich Ferrari geschlagen geben.

"Unsere Gegner machen einen super Job", zollt er den Roten Respekt. Außerdem merkt Hamilton an: "Austin war wohl das letzte Qualifying, in dem das Auto in der Lage war, in die erste Reihe zu fahren. Das hat Valtteri geschafft, aber ich habe es einfach nicht zusammengebracht. Das ist frustrierend."

Auch in Japan sei es so gelaufen. In der zweiten Saisonhälfte war mit Hamilton im Qualifying nicht immer zu rechnen, die Pole in Abu Dhabi ist die erste seit der Sommerpause. "In den vergangenen beiden Rennen habe ich besonders viele Experimente durchgeführt mit meinem Fahrstil und dem Auto", erklärt er.

Hamilton schildert, er wollte damit noch mehr Potenzial herausholen. "Ich wollte sehen, ob ich noch ein wenig mehr rauskitzeln kann und ich bin näher dran. Es sind zwar noch nicht hundert Prozent, aber ich werde das in das kommende Jahr mitnehmen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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