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Lewis Hamilton: Wenn ich Toto Wolff wäre, würde ich Kimi Antonelli nehmen

Wer sitzt 2025 im Mercedes-Cockpit von Lewis Hamilton? Wenn sich der siebenmalige Weltmeister entscheiden dürfte, würde er Andrea Kimi Antonelli nehmen

Lewis Hamilton: Wenn ich Toto Wolff wäre, würde ich Kimi Antonelli nehmen

Noch immer ist unklar, wer das Mercedes-Cockpit von Lewis Hamilton übernimmt, wenn der siebenmalige Weltmeister im kommenden Jahr zu Ferrari wechselt. Aber: Hätte der Brite die Wahl, würde er sich für den jungen Andrea Kimi Antonelli als Nachfolger entscheiden!

"Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was Toto [Wolff] vorhat, aber ich denke, es wäre der richtige Weg für mich, einen Youngster zu nehmen", verrät Hamilton. "Wenn es mein Job wäre, würde ich wahrscheinlich Kimi nehmen."

Während Mercedes noch darauf wartet, Max Verstappen irgendwie zu überzeugen, sich für das freie Mercedes-Cockpit zu entscheiden, scheint immer klarer, dass Antonelli der Mann für die Zukunft sein könnte - denn Mercedes hat die Vorbereitung des 17-jährigen Italieners deutlich beschleunigt!

 

Zwischen den Formel-2-Rennen in Melbourne und Imola durfte Antonelli mehrmals im Formel-1-Boliden von Mercedes Platz nehmen: An zwei Testtagen in Spielberg spulte der Italiener insgesamt 500 Kilometer im Mercedes W12 der Saison 2021 ab.

"Auf dem Weg, den wir erwartet haben"

Inzwischen hat Antonelli sogar die Superlizenz beantragt - allerdings nicht auf Anraten von Mercedes, wie Teamchef Toto Wolff bekräftigt. Derzeit gibt es nach Angaben des Österreichers noch keine konkreten Pläne, den Italiener in den nächsten Wochen oder Monaten in der Formel 1 einzusetzen.

Das "Mercedes-Wunderkind" ist jedoch auf einem guten Weg: Antonelli hat die Formel 3 übersprungen und startet in diesem Jahr für Prema in der Formel 2. Im Vergleich mit seinem erfahreneren Teamkollegen Oliver Bearman hat sich der 17-Jährige bisher gut geschlagen.

Antonelli ist heißer Kandidat für das Mercedes-Cockpit

Antonelli ist heißer Kandidat für das Mercedes-Cockpit

Foto: Mercedes

Anders als in den vergangenen Jahren, als Prema zu den Top-Teams der Formel 2 gehörte, tut sich das italienische Team in diesem Jahr allerdings noch schwer. Beim Sprintrennen in Melbourne belegte Antonelli immerhin den vierten Platz. "Er ist genau auf dem Weg, den wir erwartet haben", sagte Wolff in Miami gegenüber Motorsport.com/Autosport, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Es gibt einfache Tage, es gibt schwierige Tage. Ich denke, dass die beiden Fahrer und das Team noch einige Dinge klären müssen, aber das kommt nicht unerwartet. Die Tests laufen sehr gut und wir gehen die Dinge ruhig und gelassen an."

Williams will Antonelli wohl nicht für eine Saison

Viele Fahrer haben sich in den letzten Wochen und Monaten für langfristige Verträge entschieden: Hamilton, Lando Norris, Fernando Alonso, Nico Hülkenberg und auch Alex Albon haben alle bis mindestens 2026 unterschrieben! Die Teams versuchen, alle Puzzleteile zusammenzusetzen, um mit den neuen Autos und Antriebseinheiten, die ab 2026 kommen, die Konkurrenz zu schlagen.

Eine stabile Fahrerpaarung bedeutet, dass eine weitere Variable für die mit Abstand größte Regeländerung seit 2009 - und möglicherweise die größte überhaupt - vom Tisch genommen wird. Auch Williams-Teamchef James Vowles hat erklärt, dass ihn nur interessiert, was Williams ab 2026 erreichen kann.

Daher wäre er wahrscheinlich nicht daran interessiert, Antonelli nur für eine Saison im Jahr 2025 auszuleihen. Stattdessen würde wohl eine mehrjährige Leihe infrage kommen. Auch George Russell fuhr drei Jahre für Williams, bevor er das Cockpit von Valtteri Bottas übernahm.

Ein Gewinn für beide Teams: Russell kam als reifer, vielseitiger Fahrer zu Mercedes, der bereit war, neben Hamilton zu fahren und mit ihm mitzuhalten, während Williams ein größeres Talent bekam, als die enttäuschenden Leistungen zu dieser Zeit vermuten ließen.

Der perfekte Zeitpunkt für Mercedes?

Aber: Die dreijährige Ausleihe von Russell sagt auch etwas über die Zurückhaltung von Mercedes aus, einen jungen Fahrer in ein Spitzenauto zu setzen. Auch bei früheren Fahrerentscheidungen stand immer die Erfahrung im Vordergrund.

Diesmal könnte es anders sein, denn Mercedes hat kein Auto mehr, mit dem das Team um die Weltmeisterschaft kämpfen kann. Und das wird sich wohl auch in der Saison 2025 nicht ändern. Es wäre also der perfekte Zeitpunkt, um Antonelli in Brackley einzuarbeiten und ihn Erfahrungen sammeln zu lassen, ohne die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Wenn er weiter so schnell lernt wie bisher, könnte er 2026 voll einsatzfähig sein. Hamilton weiß, wovon er spricht, wenn er Antonelli empfiehlt: Auch der Brite wurde bei seinem mit Spannung erwarteten F1-Debüt 2007 direkt in einen konkurrenzfähigen McLaren gesetzt.

Dieses Risiko zahlte sich damals für McLaren aus. Und es könnte sich auch für Mercedes auszahlen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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