Liberty Media: 4-Punkte-Plan für die Formel 1

Die neuen Eigentümer der Formel 1, Liberty Media, will 4 Hauptgebiete in der Formel 1 ändern, um den Sport besser zu machen.

Sean Bratches, ein ehemaliger ESPN-Geschäftsführer, wurde neben Chase Carey und Geschäftsführer Ross Brawn, der sich auf die sportliche Seite konzentriert, als kommerzieller Leiter in die Geschäftsführung berufen.

In seinem 1. Interview seit er die Stelle angetreten hat, nannte er gegenüber CNN 4 Hauptgebiete, auf die er sich als erstes konzentrieren wolle.

"Es gibt 4 Dinge, auf die ich mich konzentrieren werde", sagte er. "Eines ist die Marke – die Marke ist der Einstieg für jede Firma, jede Marke, jeden Sport. Und wir werden daran arbeiten, die Marke zu verstehen."

"Wir werden sie herausputzen, wir werden sie hervorheben. Das ist wirklich wesentlich für das, was wir tun. Das wird es uns erlauben, neue Märkte zu erobern."

"Es wird uns erlauben, das aus dem Markt herauszuholen, was wir auf der kommerziellen Seite von Sponsoren, von den Rechteinhabern bis zu den Veranstaltern herausholen können."

"Das zweite Gebiet sind die digitalen Medien. Ich denke, auf der digitalen Seite gibt es jede Menge Raum, die Produkte der aktuellen Formel 1 zu überarbeiten und die Fans viel mehr einzubinden und auch unsere Sponsoren mehr einzubringen."

"Das dritte Ziel besteht darin, auf viel demokratischere Art und Weise mit unseren Partnern umzugehen – von den Teams / Sponsoren / Veranstaltern bis zu den Rechteinhabern. Da gibt es viele Möglichkeiten, die Formel-1-IP zu nutzen und in ihr Geschäft zu integrieren."

"Das letzte ist das Rennerlebnis. Ein besseres Erlebnis zu kreieren, das die Fans mehr einbindet. Sowohl die an der Rennstrecke als auch die am Fernsehapparat stellen eine große Chance dar."

Kommerzieller Schub

Carey glaubt, dass ein Gebiet, auf dem die Formel 1 wachsen kann, die kommerzielle Seite durch mehr Sponsoring und Verbindung mit Unternehmen ist, die sich am Sport beteiligen wollen.

Am Dienstag betonte er, dass bei Sportarten wie Major League Baseball mehr als 80 Leute an der Sponsorenakquise arbeiten, in der Formel 1 aber nur einer – außerdem arbeite niemand im Marketing.

Bratches erklärte, dass der Sport zwar Großes erreicht habe, in kommerzieller Richtung aber zu wenig erfolgreich sei.

"Zweifellos haben wir jedes zweite Wochenende einen Super Bowl und ich denke, dass unser Schwerpunkt darauf liegen wird", sagte er weiter.

"Ich glaube, dass die Möglichkeiten an der kommerziellen Front liegen und darauf werde ich die meiste Zeit verwenden. Ich denke, dass sie sich bis heute unter Wert verkauft hat."

Auf die Frage, wie weit unter Wert, sagte er: "Ich habe eine Meinung, aber ich werde jetzt nicht darüber sprechen."

"Wir werden aus einer sehr Abschluss-orientierten Plattform eine mit einer langfristigen Vision und einem sehr strategischen Ansatz bei der Art machen, wie das Geschäft geführt wird."

"Die Marke Formel 1 bietet auf der kommerziellen Seite eine riesige Chance."

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