Liberty Media und die Formel 1: Die Übernahme beginnt

Das Unternehmen von John Malone, das unter anderem Time Warner und das Baseball-Team Atlanta Braves besitzt, wird als ersten Schritt 18,7 Prozent der Anteile im Wert von rund 980 Millionen Euro übernehmen.

Der Gesamtwert des Geschäfts, das im ersten Quartal 2017 über die Bühne gehen soll, wird mit etwa 8 7,1 Milliarden Euro angegeben. Dabei wird Liberty Media etwa 4 Milliarden Euro direkt investieren und weitere 3,6 Milliarden Euro Schulden übernehmen.

CVC Capital Partners, der aktuelle Rechteinhaber der Formel 1, wird 65 Prozent der neuen "Formula 1 Group" behalten, aber nicht mehr stimmberechtigt sein.

Neuer Geschäftsführer wird der Vizepräsident der 21th Century Fox, Chase Carey.

"Ich freue mich sehr, die Rolle des Präsidenten der Formel 1 einzunehmen und die Gelegenheit zu bekommen, neben Bernie Ecclestone, CVC und dem Liberty-Media-Team zu arbeiten", sagte der 62-Jährige, der als rechte Hand von Medienmogul Rupert Murdoch gilt.

"Ich bewundere die Formel 1 als einzigartiges, weltweites Sportunternehmen, das jede Saison Millionen Fans aus aller Welt anlockt, sehr. Ich sehe eine große Chance, der Formel 1 bei ihrer Entwicklung zu helfen, zum Wohl des Sports, der Fans und der Investoren, weiter zu wachsen."

Carey tritt die Nachfolge von Peter Brabeck-Letmathe an, der als nicht geschäftsführender Direktor im Vorstand der Formel 1 bleiben wird.

Bernie Ecclestone, der seine Position als Geschäftsführer beibehalten wird, erklärte, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit Carey und Liberty Media freue und sie in der Formel 1 willkommen heißt.

Mit Informationen von Charles Bradley

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Artikelsorte News
Tags ecclestone, formel 1, verkauf