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Lindblad verrät, warum ihn der Formel-1-Luxus nicht reizt

Arvid Lindblad reizt Luxusleben nicht

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Racing-Bulls-Fahrer Arvid Lindblad hat erklärt, warum das "Klischee des luxuriösen Monaco-Lebensstils" für ihn keinerlei Reiz ausübt.

Der Formel-1-Rookie hat einen schnellen Aufstieg durch die Nachwuchsklassen des Motorsports hingelegt, ist dabei nach eigenen Angaben jedoch bodenständig geblieben. Dies führt Lindblad auf die Arbeiterklasse-Wurzeln seiner Familie und deren ausgeprägte Arbeitsmoral zurück.

Der Brite, mit sowohl schwedischen als auch indischen Wurzeln, erklärt weshalb ihn der oft mit Formel-1-Fahrern verbundene extravagante Lebensstil nicht interessiert. "Nicht jeder hat die Möglichkeit, in der Formel 1 zu fahren, und ich bin sehr dankbar, diese Chance dank der harten Arbeit meiner Eltern erhalten zu haben", sagt er.

Herkunft prägt seine Sichtweise

"Mein Vater hatte seinen ersten Job mit elf Jahren, während seine Eltern Schwierigkeiten hatten, drei Mahlzeiten am Tag auf den Tisch zu bringen. [...] Ich komme aus einer Familie, die für alles arbeiten musste, was sie hatte. Das hat mir ein Bewusstsein für die Welt vermittelt, und deshalb habe ich keinerlei Interesse an dem Klischee des luxuriösen Monaco-Lebensstils."

Der 18-Jährige ist zudem überzeugt, dass seine Freunde aus der Heimat ihn als "ganz normalen Jungen" beschreiben würden. "Ich hatte keine besonders normale Jugend", erklärt er. "Es war nicht einfach, aber es war ein Opfer, das ich jederzeit bereit war zu bringen. Ich habe gute Freunde zu Hause, ehrlich gesagt zum ersten Mal seit einigen Jahren."

Trotz Formel 1 ein "ganz normaler Junge"

Wenn ich frei habe, verbringe ich Zeit mit meinen Freunden und versuche, ein normaler 18-Jähriger zu sein. Gleichzeitig weiß ich zu schätzen, dass mein Leben ein bisschen verrückt ist." erklärt Lindblad.

"Ich habe das Glück, einige der coolsten Autos der Welt zu fahren und Shootings zu machen. Aber wenn man meine Freunde nach mir fragen würde, dann würden sie wahrscheinlich sagen, dass ich einfach ein ganz normaler Junge bin."

Lindblad stieß zur Saison 2026 mit Racing Bulls zum Formel-1-Feld und hat in den ersten fünf Rennwochenenden bislang fünf Punkte erzielt und belegt somit Platz 14 in der Fahrerwertung.

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