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Lob für Toto Wolff: Ralf Schumacher über Motorenkompromiss

Experte Ralf Schumacher findet die neuen Vorgaben für die Motoren aus Sicht von Mercedes "nicht fair" - Er lobt die Kompromissbereitschaft innerhalb der Formel 1

Ralf Schumacher: Motorenkompromiss für Mercedes "nicht fair"

Mercedes wird einen möglichen Vorteil beim Motor in Zukunft verlieren

Foto: LAT Images

Der große Eklat zum Formel-1-Auftakt 2026 wurde abgewendet. Nachdem zuvor über einen möglichen Protest gegen den Mercedes-Motor spekuliert worden war, hat man sich in der Königsklasse nun auf einen Kompromiss geeinigt, der genau dieses Worst-Case-Szenario verhindert.

In der vergangenen Woche stimmten alle Formel-1-Motorenhersteller einstimmig für eine Änderung der Messmethodik für das Verdichtungsverhältnis. Nachdem dieses bislang lediglich unter kalten Bedingungen gemessen wurde, erfolgt ab dem 1. Juni eine weitere Messung im warmen Zustand.

Ab der Saison 2027 erfolgt die Messung ausschließlich im Betriebszustand bei 130 Grad Celsius. "Ich finde es eigentlich nicht fair", sagt Experte Ralf Schumacher dazu im Podcast Backstage Boxengasse von Sky. Denn durch die Regeländerung verliert Mercedes vermutlich einen Vorteil.

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Hintergrund ist, dass der Mercedes-Motor unter der bisherigen Messmethodik komplett den Regeln entsprach. Allerdings soll man dort eine Lösung gefunden haben, das Verdichtungsverhältnis bei wärmeren Temperaturen über das erlaubte Limit hinaus zu erhöhen.

Schumacher zieht Vergleich zu Ferrari

"Ich finde es super, wenn man solche Ideen hat", betont Schumacher. Durch die angepassten Messverfahren wäre ein solcher Trick nun allerdings nicht mehr im Bereich des Legalen. "Eigentlich sollten dann die anderen die Möglichkeit haben, nachzubessern", findet Schumacher. Doch stattdessen wurde eine neue Prüfmethode eingeführt.

"Für den Frieden der Formel 1 ist es besser, wenn man es anpasst", weiß auch Schumacher, der jedoch betont, dass es für Mercedes selbst "natürlich nicht" der beste Kompromiss sei, zumal man für die eigene Lösung ja auch "Geld ausgegeben" habe.

Genau dort liegt allerdings auch ein Knackpunkt der ganzen Diskussion. Würde die FIA den anderen Teams erlauben, die eigenen Motoren anzupassen, wäre das womöglich mit enormen Kosten verbunden. "Ich finde schön, dass Mercedes den Weg mitgeht", betont Schumacher daher.

Für das Team selbst sei der Kompromiss zwar "ein bisschen schade", so der Experte. Aber: "Das Gleiche gilt zum Beispiel für Ferrari bei der Startsituation, wo man gesagt hat: Okay, wir geben diese extra fünf Sekunden, dass jeder seinen Ladedruck hat, auch wenn wir es anders machen könnten."

"Das zeigt die Geschlossenheit [in der Formel 1]", lobt Schumacher und sagt über Mercedes-Teamchef Toto Wolff: "Ich glaube, dem ist auch sehr bewusst, dass die Gesamtsituation wichtiger ist als die einzelne."

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