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Lob von Ford: Warum Laurent Mekies bei Red Bull besser ist als Christian Horner

Ford-Motorsportchef Mark Rushbrook spricht Ex-Teamchef Christian Horner "vollen Respekt" für seine Rolle aus, glaubt aber, dass Laurent Mekies besser geeignet ist

Ford: Horner verdient "Respekt", aber Mekies' Hintergrund ist ein Vorteil

Ford ist mit Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies sehr zufrieden

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Red Bull startet in der Formel-1-Saison 2026 erstmals mit eigenen Motoren, die in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt wurden. Eine Partnerschaft, deren Wurzeln noch weit in die Ära von Ex-Teamchef Christian Horner zurückreichen. Mittlerweile hat dessen Nachfolger Laurent Mekies das Ruder übernommen.

Ein Wechsel, der offenbar auch Ford-Motorsportchef Mark Rushbrook entgegenkam. Denn der US-Amerikaner zollt Horner zwar "vollen Respekt" für seine Rolle beim Aufbau der Red-Bull-Ford-Partnerschaft, ist aber überzeugt, dass Mekies' ingenieurtechnischer Hintergrund einen zusätzlichen Mehrwert bietet.

In der offiziellen Kommunikation von Red Bull wurde der Erfahrungsschatz des Franzosen sogar als einer der Hauptgründe für seine Beförderung genannt. "Ich persönlich glaube, dass es hilft, weil er ein besseres Verständnis dafür hat, was letztlich nötig ist, um das Auto zu liefern", sagt Rushbrook in einem Interview mit Motorsport.com.

"Natürlich geht er nicht selbst in die Detailtechnik, aber er kann Pierre [Wache], Pedals [Paul Monaghan] und allen anderen Unterstützung bieten. Wenn sie Hilfe brauchen oder ein Projekt genehmigt werden muss, kann Laurent es sehen, verstehen und ihnen die nötige Unterstützung geben."

Warum ein ingenieurtechnischer Hintergrund hilfreich ist

Dieses Phänomen passt zu einem größeren Trend in der Formel 1, denn immer mehr Ingenieure übernehmen mittlerweile Führungsrollen. In gewisser Weise ähnelt sogar Rushbrooks eigene Leitung bei Ford Performance der von Mekies bei Red Bull.

"In vielerlei Hinsicht ist es tatsächlich ähnlich wie meine Situation", grinst der US-Amerikaner. "Vielleicht ist es nicht der beste Vergleich, aber im Hinblick auf Ford Racing kann ich dieses Team jetzt mit einem ingenieurtechnischen Hintergrund führen."

"Und ich glaube, das hilft mir in dem, was ich tue, und auch dabei, zu verstehen, was das Team tun muss. Natürlich verlassen wir uns auf großartige Partner im Marketing- und Kommunikationsbereich, um alles optimal zu nutzen, aber als Rennteam hilft es definitiv."

Ford hatte "großes Vertrauen" in Laurent Mekies

Der Übergang von Horner zu Mekies wurde zusätzlich erleichtert, weil der Franzose durch seine vorherige Teamchef-Rolle bei Racing Bulls bereits mit Ford vertraut war. Denn das Schwesterteam mit Sitz in Faenza setzt in der neuen Formel-1-Ära ebenfalls auf Red Bull Powertrains.

"Wir kannten Laurent von seiner Zeit bei VCARB und hatten bereits eine Beziehung zu ihm, als wir uns auf 2026 vorbereiteten", sagt Rushbrook. "Basierend darauf hatten wir großes Vertrauen in das, was er dort tat. Als die Entscheidung fiel, Laurent zu Red Bull zu holen, waren wir überzeugt von seiner Persönlichkeit als Führungskraft und Ingenieur."

"Und ich denke, er kam auch mit der richtigen Einstellung", ergänzt der Motorsportchef von Ford. "Er glaubte an das Team und an das, was sie leisten können. Er war da, um sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen."

Rushbrook spricht "vollen Respekt" für Horner aus

Dennoch bleibt Horner nicht unerwähnt. Der Brite war einer der stärksten Befürworter des Red-Bull-Motorprojekts, weil er nach den Erfahrungen mit Renault und Hondas plötzlicher Entscheidung, sich offiziell zurückzuziehen, nicht länger von anderen abhängig sein wollte.

Außerdem war Horner fest davon überzeugt, dass eine potenziell bessere Integration der Antriebseinheit ins Chassis dem Team langfristig Vorteile bringen würde. "Er verdient großen Respekt für das, was er über 20 Jahre beim Red-Bull-Team aufgebaut hat, mit den Meisterschaften und auch der technischen Tiefe, die dort entstanden ist", lobt Rushbrook.

"Und ja, er war derjenige in unseren allerersten Gesprächen. Es war eine sehr direkte Beziehung, die bis an die Spitze unseres Unternehmens aufgebaut wurde - und das ist ein Teil dessen, was uns geholfen hat, auf die Art und Weise in den Sport einzusteigen, die wir für richtig halten. Also voller Respekt für alles, was er in seiner Karriere geleistet hat."

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