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Logan Sargeant: Qualifying ist "meine größte Stärke"

Formel-1-Rookie Logan Sargeant glaubt zu wissen, wo er am Rennwochenende am meisten glänzen kann - Den US-Boom der Formel 1 sieht er vor allem als Chance

Logan Sargeant: Qualifying ist "meine größte Stärke"

In Freien Trainings und bei Testfahrten konnte Logan Sargeant bereits Formel-1-Luft schnuppern. Ein komplettes Rennwochenende in der Königsklasse hat der Rookie, der 2023 seine erste Saison mit Williams fahren wird, aber noch nicht bestritten. Trotzdem glaubt er zu wissen, was ihm am meisten liegen wird.

"Um ehrlich zu sein, ist das Qualifying", sagt der 22-Jährige aus der Erfahrung der Nachwuchsserien. "Es war schon immer mein Lieblingspunkt des Wochenendes, wenn das Auto leicht ist, die neuen Reifen aufgezogen sind und man die Chance hat, aufs Ganze zu gehen und absolut alles zu geben."

"Ich würde sagen, dass das wahrscheinlich meine größte Stärke ist. Das ist es, was mir immer am meisten Spaß gemacht hat", erklärt Sargeant, der in der vergangenen Formel-2-Saison zwei Polepositions einfahren konnte und zwei Siege feierte.

Dass ihm als einzigem US-Fahrer in der Formel 1 eine besondere Aufmerksamkeit zu teil werden wird, dessen ist sich der Williams-Pilot bewusst. Schließlich ist die Königsklasse in den USA so populär wie nie und gastiert dort in dieser Saison gleich dreimal.

US-Hype um Formel 1 "Chance und Privileg"

"Ich denke, dass es eine besondere Chance und gleichzeitig ein Privileg ist, in den Sport einzusteigen, gerade in einem Jahr, in dem es drei US-Grand-Prix gibt", sagt Sargeant. "Die Formel 1 und Amerika sind eindeutig auf ihrem Höhepunkt. Und es geht immer noch aufwärts, was ein großer Vorteil ist."

"Man sieht, wie viele Fragen man von Freunden und Familie bekommt und wie neugierig die Leute auf den Sport sind. Das zeigt einfach, wie sehr der Sport in Amerika wächst."

Geht damit für ihn ein ein höherer Druck einher? "Um ehrlich zu sein, wird in der Formel 1 von dir erwartet, dass du Woche für Woche Höchstleistungen erbringst", weiß der Rookie. "Bei 23 Rennen sollte der Druck also genau der gleiche sein. Ich mache mir bei diesen Rennen also nicht wirklich zusätzlichen Druck."

Sargeants Weg nach Europa stand früh fest

Für den jungen US-Amerikaner war schon früh klar, dass es ihn mehr in Richtung Formelsport und damit nach Europa zieht, statt sein Glück in den berühmten amerikanischen Rennserien zu versuchen. "Ich glaube, es war der Punkt erreicht, an dem wir diese Entscheidung treffen mussten", blickt er zurück.

"Es war noch sehr früh und wir schauten, wo es die beste Konkurrenz gibt. Das war immer Europa, Europa, Europa. Alles, was man hörte, war, dass man dort sein muss, wenn man gegen die Besten antreten will. Das war die Motivation, hierher zu kommen, um gegen die Besten zu fahren und zu sehen, wohin das führt."

"Ich glaube nicht, dass es unbedingt nur um die Formel 1 ging. Es gibt so viele großartige Rennserien da draußen, und natürlich will man Rennen fahren, ein professioneller Fahrer sein, aber das war der Höhepunkt, den wir anstrebten", so Sargeant.

Formel 1 bald größer als NASCAR und IndyCar

Dass er diesen Höhenpunkt ausgerechnet jetzt erreicht, wo die Formel 1 in seiner Heimat boomt, damit konnte damals niemand rechnen. "Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass es damals irgendjemanden wirklich interessiert hat, dass irgendjemand wirklich verstanden hat, was das ist", gesteht der US-Amerikaner.

"Es ist lustig, dass mir jetzt Leute schreiben und sagen: 'Ich hatte keine Ahnung, wie groß die Sache letztendlich sein könnte oder wie groß Formel 1 wirklich ist.' Und ich meine, es ist jetzt eine ganz andere Welt. Was Amerika betrifft, weiß dort jetzt wirklich jeder, was die Formel 1 ist. Es ist schön, diesen Wandel zu sehen."

Im Vergleich zu NASCAR und IndyCar schätzt Sargeant die Formel 1 mittlerweile "fast so groß" ein, "wenn nicht sogar noch größer", sagt er. "Aber es ist schwer zu sagen, ohne die Zahlen zu sehen, aber sie scheint ziemlich populär zu sein."

"Natürlich gibt es eine Menge eingefleischter IndyCar- und NASCAR-Fans, die sie nicht immer mögen", räumt er ein, "aber ich denke, so wie sich der Sport in Amerika entwickelt, wird er - wenn er es nicht schon ist - bald der größte hier sein."

Darin sieht Sargeant auch für sich Chancen, den eigenen Namen als Marke auszubauen: "Ich denke, das wird in Zukunft sehr wichtig sein. Drei US-Rennen zu haben, wird helfen. Im Moment bin ich vielleicht nicht so populär wie einige andere, die derzeit in Amerika Rennen fahren, aber ich werde daran arbeiten, das zu ändern."

Mit Bildmaterial von Williams Racing.

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