Lotus in Brasilien vor verschlossenen Türen

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Lotus in Brasilien vor verschlossenen Türen
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble , Formula 1 Editor
Übersetzung: Petra Wiesmayer
12.11.2015, 11:32

Die Lotus-Boxen werden in Brasilien von Sicherheitsleuten bewacht. Die Teilnahme von Romain Grosjean und Pastor Maldonado am Grand Prix sei aber nicht in Gefahr, betont das Team.

Pastor Maldonado, Lotus F1 Team, in der FIA-PK
Romain Grosjean, Lotus F1 Team, bei der Fahrerparade
Romain Grosjean, Lotus F1 E23, vor Pastor Maldonado, Lotus F1 E23
Romain Grosjean, Lotus F1 E23
Romain Grosjean, Lotus F1 E23, und Pastor Maldonado, Lotus F1 E23, nach Rennende
Romain Grosjean, Lotus F1 E23, vor Pastor Maldonado, Lotus F1 E23

Das Teampersonal durfte am Mittwoch noch nicht einmal die Kisten auspacken, die sich vor den Garagen stapelten, von einer Beschlagnahmung der Ausrüstung, wie in den sozialen Netzwerken spekuliert wurde, konnte aber keine Rede sein.

Ein Teamsprecher bestätigte, dass man nach einer Lösung des Problems suche – der Grund war ein nicht weiter definiertes „kommerzielles Arrangement“ – und es gebe keinen Grund, wieso das Team bei den Freien Trainings am Freitag nicht dabei sein sollte.

Finanzprobleme

Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Lotus finanzielle Schwierigkeiten hat. Die Truppe aus Enstone versucht verzweifelt, den Kopf über Wasser zu halten, während sich die Übernahmeverhandlungen mit Renault hinziehen.

In Ungarn schuldete man Pirelli Geld und musste auf die Lieferung der Reifen warten.

In Belgien wurden die LKWs nach einem Rechtsstreit mit dem ehemaligen Testfahrer Charles Pic beschlagnahmt und in Japan war das Team wegen unbezahlter Rechnungen aus der Hospitaliy ausgesperrt.

Die Gespräche mit Renault sind weiter am Laufen und bei Lotus hofft man, dass der Deal mit dem französischen Autobauer bald unter Dach und Fach ist und Lotus zum neuen Werksteam wird.

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