Formel 1
Formel 1
24 Okt.
-
27 Okt.
Event beendet
01 Nov.
-
03 Nov.
Event beendet
14 Nov.
-
17 Nov.
Event beendet
28 Nov.
-
01 Dez.
Event beendet
12 März
-
15 März
Nächstes Event in
86 Tagen
19 März
-
22 März
Nächstes Event in
93 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächstes Event in
107 Tagen
16 Apr.
-
19 Apr.
Nächstes Event in
121 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächstes Event in
135 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächstes Event in
142 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächstes Event in
156 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächstes Event in
170 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächstes Event in
177 Tagen
R
Le Castellet
25 Juni
-
28 Juni
Nächstes Event in
191 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächstes Event in
198 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächstes Event in
212 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächstes Event in
226 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächstes Event in
254 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
261 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächstes Event in
275 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
282 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächstes Event in
296 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächstes Event in
310 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächstes Event in
317 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächstes Event in
331 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächstes Event in
345 Tagen
Details anzeigen:

Lucas di Grassi: Formel 1 ist mit Verbrennungsmotor todgeweiht

geteilte inhalte
kommentare
Lucas di Grassi: Formel 1 ist mit Verbrennungsmotor todgeweiht
Autor:
12.01.2019, 11:13

Lucas di Grassi glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit ihrem aktuellen Motorenkonzept halten kann: Zukunft im Rennsport wird rein elektrisch sein

Ist die Formel 1 mit ihrem aktuellen Modell bald tot? Der Meinung ist zumindest Lucas di Grassi. Der Brasilianer glaubt, dass die Königsklasse keine neuen Hersteller mehr finden wird, wenn sich der Bereich der Straßenwagen in Richtung Elektro verschiebt. "Wenn langfristig alle Hersteller nur Elektroautos produzieren, weil sie günstiger sind und sie von den Vorgaben dazu gezwungen werden: Warum sollten sie dann in die Formel 1 kommen, wenn es dort noch Verbrennungsmotoren gibt?", wird er von 'RaceFans' im Rahmen des Formel-E-Rennens in Marrakesch zitiert.

Zwar ist die Elektrotechnologie im alltäglichen Straßenverkehr noch nicht so stark verbreitet, doch die Zeichen deuten darauf hin, dass sie Verbrennungsmotoren in nicht allzu ferner Zukunft immer weiter verdrängen wird. Das Interesse der Hersteller ist an der Formel E schon jetzt größer als an der Formel 1: Während in der Königsklasse gerade einmal vier Hersteller vertreten sind, sind es in der Formel E doppelt so viele - und Mercedes sowie Porsche steigen noch in diesem Jahr zu.

Di Grassi, der die Formel E von Anfang an mit begleitet hat, ist überzeugt, dass Motorsport in Zukunft rein elektrisch sein wird - abgesehen von Rennen mit historischen Fahrzeugen. "Es wird günstiger sein, und es wird technisch gesehen einfacher sein, ein Auto mit mehr Performance zu designen", sagt der Audi-Pilot.

Er geht sogar so weit zu sagen, dass der klassische Motorsport in manchen Bereichen verboten sein wird. "Einige Länder werden die Bewerbung von Verbrennern nicht mehr akzeptieren", glaubt er und zieht einen Vergleich zum Tabakwerbeverbot. Die Formel 1 war früher voll von großen Tabaksponsoren, bevor das sich ausweitende Verbot in vielen Ländern dafür sorgte, dass sie heute nahezu komplett aus der Königsklasse verschwunden sind.

Die Frage ist nun, wie die Formel 1 auf diese Entwicklung reagieren wird. Mit der Formel E gibt es bereits eine rein elektrische Serie, doch die Formel 1 weiß vor allem ihre Bedeutung und Geschichte hinter sich. Di Grassi könnte sich vorstellen, dass beide Serie mit unterschiedlichen Konzepten nebeneinander koexistieren: Eine Serie könnte in den Städten fahren, die andere auf echten Rennstrecken.

"Das ist mehr eine kommerzielle Frage oder eine strategische Entscheidung als eine technische Entscheidung", so der Audi-Pilot weiter. Wie schnell sich die Elektrotechnik im Motorsport durchsetzen wird, bleibt abzuwarten, doch laut di Grassi schreite der Übergang schon schneller als erwartet fort. "Hersteller kommen in Scharen zu uns. Wie es weitergeht, ist die große Frage. Die Antwort darauf kennt niemand."

Die Formel 1 geht ihren Weg erst einmal weiter: Das neue Motorenreglement ab 2021 sieht weiter den Einsatz der Turbo-Hybride vor.

Bildergalerie: Lewis Hamilton und sein Motorrad von MV Agusta

Vorheriger Artikel

Bildergalerie: Lewis Hamilton und sein Motorrad von MV Agusta

Nächster Artikel

Formel-1-Experte: Neuer Ferrari-Teamchef ist die "falsche Entscheidung"

Formel-1-Experte: Neuer Ferrari-Teamchef ist die "falsche Entscheidung"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Norman Fischer