Magazin enthüllt: Sebastian Vettel verbrannte in Ungarn absichtlich Sprit!

Sebastian Vettel hatte in Ungarn sogar zu viel Benzin im Tank und verbrannte daher sogar absichtlich Sprit - Der Defekt im Auto wurde dabei zu spät bemerkt

Magazin enthüllt: Sebastian Vettel verbrannte in Ungarn absichtlich Sprit!

Die FIA kannte kein Pardon: Weil Aston Martin nicht den vorgeschriebenen Liter Kraftstoff vorweisen konnte, wurde Sebastian Vettel nach dem Ungarn-Rennen aus der Wertung genommen. Auch ein nachgewiesener Defekt konnte die Kommissare nicht mehr umstimmen: Es zählt der Fakt, dass kein Liter mehr im Tank vorhanden war.

Erst jetzt wurde bekannt, dass Aston Martin Vettel während des Rennens angewiesen hatte, besonders viel Benzin zu verbrennen. Das berichtet 'auto motor und sport'. Erst zu spät bemerkte man, dass plötzlich zu viel Sprit im Auto fehlte - da war der Schaden aber bereits angerichtet.

Warum Vettel Sprit verbrennen sollte, ist schnell erklärt: Aston Martin hatte vor Beginn des Rennens zu viel Benzin getankt und war zu schwer. "Das Rennen war wegen des Regens am Anfang langsamer als wir dachten", sagt Teammanager Andy Stevenson. Dadurch hatte man ungewollt Sprit gespart.

Das Problem: Wenn man sich einmal für eine Benzinmenge entschieden hat, kann man das auch beim Neustart nicht mehr ändern. Vettel musste also mit einer zu großen Spritmenge fahren und bekam daher von seinem Team die Anweisung in den sogenannten "Fuel-burn-Mode" zu schalten.

Problem erst in der letzten Runde bemerkt

Von dem Problem mit dem Tank und der Förderpumpe wusste das Team damals noch nichts. Daher war man sich auch sicher, dass noch mehr als der geforderte Liter im Auto sein würde. Erst in der Untersuchung stellte sich das Problem heraus. Das bewahrte Aston Martin jedoch nicht vor der Disqualifikation.

Andeutungen habe es erst in der letzten Runde gegeben, als die Pumpe mit Unterdruck arbeitete. Sebastian Vettel stellte das Auto nach der Zieldurchfahrt auf Anweisung des Teams ab, allerdings nicht gleich nach der Ziellinie.

Ob es noch gereicht hätte, wenn Vettel direkt nach der Zieldurchfahrt geparkt hätte, da sind sich die Ingenieure nicht sicher. Laut Stevenson wäre es "ganz knapp" geworden - ähnlich wie bei George Russell. Der hatte direkt auf Start-Ziel geparkt und soll angeblich auch knapp unter einem Liter Benzin im Tank gehabt haben.

Vettel: "So sind die Regeln"

Doch weil die FIA davon ausgeht, dass sich noch ein kleiner Rest in den Leitungen befindet, hat sie wohl ein Auge zugedrückt - und hätte es möglicherweise auch bei Vettel. Das sind allerdings nur Vermutungen.

Fakt ist: Die FIA fand nur 0,3 Liter und nahm den Deutschen aus der Wertung.

"Wenn man zurückschaut, dann ist es klar. Die Regeln sind, wie sie sind. Und wir wurden disqualifiziert", sagt Vettel am Donnerstag vor dem Belgien-Grand-Prix in Spa. "Wenn man aber nach vorne schaut, dann ist es natürlich sehr bitter, und diese Umstände, die ich da erlebt habe, wünscht man keinem. Da sollte es mehr Toleranz geben", sagt er.

"Es ist natürlich bitter. Das war ein tolles Ergebnis", meint er weiter. "Wir hatten im Rennen das Benzin unter Kontrolle - dachten wir zumindest. Erst in der letzten Runde haben wir herausgefunden, dass möglicherweise etwas nicht stimmt. Wir waren sehr überrascht, als das Benzin nicht im Auto war. Das ist bitter, aber so sind die Regeln. Das müssen wir akzeptieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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