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Marcus Ericsson: Mehr "echte" Überholmanöver mit F1-Autos 2017

Sauber-Pilot Marcus Ericsson glaubt, dass es durch die neue Generation Formel-1-Autos zwar insgesamt weniger, dafür aber mehr "echte" Überholmanöver geben werde.

Marcus Ericsson, Sauber C36
Marcus Ericsson, Sauber C36
Marcus Ericsson, Sauber C36
Marcus Ericsson, Sauber C36
Marcus Ericsson, Sauber C36
Marcus Ericsson, Sauber C36; Fernando Alonso, McLaren MCL32
Marcus Ericsson, Sauber
Marcus Ericsson, Sauber C36

"Ich denke schon, dass es Überholmanöver geben wird, vielleicht nicht so viel", sagte Ericsson gegenüber Motorsport.com. "Für mich gab es in den letzten Jahren jede Menge Überholmanöver, vielleicht aber nicht die spannendsten, weil sie mit DRS auf der Geraden waren."

2017 werde wahrscheinlich etwas weniger überholt, glaubt der Schwede, aber weniger mit Hilfe von DRS. "Wir müssen abwarten, wie es in den Rennen läuft, ich glaube aber schon, dass es immer noch möglich sein wird, zu überholen."

Zur Spannung würden sicher auch die neuen Pirelli-Reifen beitragen, die nicht so schnell überhitzen und abbauen, glaubt Ericsson. "Ich denke, dass der Bereich, in dem man angreifen kann, viel größer ist und das wird die Rennen etwas verändern. Man kann mehr angreifen", erklärte er.

"In den vergangenen paar Jahren hat man sich einem Kampf vielleicht hin und wieder nicht gestellt, weil man wusste, dass man einen langen Stint vor sich hatte. Jetzt überhitzen die Reifen aber nicht mehr so schnell", sagte Ericsson nach der 1. Testwoche in Barcelona.

"Man kann eine Runde lang wirklich aggressiv mit dem Gaspedal umgehen und der Grip ist immer noch da. Mit der Mischung im vergangenen Jahr wusste man dagegen, dass man sich nie mehr davon erholen würde, weil die Reifen überhitzt hatten, wenn die Räder mal durchgedreht sind oder man gegen jemand gekämpft hat."

Am Ende des 1. Teils der Wintertests hatten Fahrer Befürchtungen geäußert, dass Überholen aufgrund des erhöhten Abtriebs schwieriger werden könnte. Lewis Hamilton ging sogar soweit zu sagen, dass sich die Fans keine allzu großen Hoffnungen machen sollten, dass die Rennen spannender würden. Um nah auffahren zu können, seien die Luftverwirbelungen hinter einem vorausfahrenden Fahrzeug viel zu groß.

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