Mark Webber fordert: Lasst Verstappen und Hamilton fahren!

Mark Webber hat die Verantwortlichen der Formel 1 aufgefordert, nicht in den Titelkampf zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton einzugreifen

Mark Webber fordert: Lasst Verstappen und Hamilton fahren!

Mark Webber hat die Entscheider in der Formel 1 davor gewarnt, in den Titelkampf zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton einzugreifen und zu versuchen, die allmählich eskalierende Rivalität zu zähmen. "Es ist brillant, es ist genau das, was wir sehen wollen", sagt der Australier über das Duell.

In Silverstone waren Mercedes-Pilot Hamilton und Red-Bull-Fahrer Verstappen in der ersten Runde kollidiert, nachdem sie sich vom Start weg bereits Rad-an-Rad-Duelle geliefert hatten. Trotz der Zehn-Sekunden-Strafe gegen Hamilton gewann er das Rennen, Verstappens Vorsprung in der WM-Wertung schmolz auf acht Punkte zusammen.

"Ich denke, das war eine der besten ersten Runden, die wir seit langer Zeit gesehen haben", so der dreimalige WM-Dritte Webber. Für ihn sei der Unfall nur eine Frage der Zeit gewesen. "Es musste so kommen. Sie hatten tolle Rad-an-Rad-Duelle, ob Barcelona, Imola oder Bahrain. Wir wussten alle, dass es passiert. Gerne mehr davon", zeigt sich Webber begeistert.

Webber: Silverstone war außergewöhnlich

In Silverstone seien viele verschiedene Faktoren zusammengekommen, die schlussendlich zu diesem Ausgang geführt hätten.

"Dieses Ereignis in Silverstone war außergewöhnlich, es war einer der besten Grand Prix, bei dem ich seit langer Zeit dabei war. Die Fans, 120.000 am Renntag. Die zwei großen Jungs in der ersten Startreihe. Eine brillante erste Runde. Sie haben sich in der ersten Kurve verpasst, sind Rad-an-Rad durch Brooklands gefahren, dann musste Lewis so durch Copse und es ging sich nicht aus", meint Webber mit Blick auf den Unfall.

Wie die Fangemeinden beider Fahrer und die Experten blickt auch Webber gespannt auf das anstehende Rennwochenende in Ungarn. Der frühere Red-Bull-Pilot sieht sein Ex-Team in Sachen Material auf dem Hungaroring im Vorteil, doch Hamilton zeige dort immer wieder seine fahrerische Klasse.

Webber: Red Bull in Ungarn stärker - eigentlich

"Lewis ist magisch in Budapest, er ist phänomenal auf dieser Strecke", meint der 44-Jährige. In der Theorie erwartet Webber ein ähnliches Wochenende für Verstappen wie am Red-Bull-Ring in Spielberg - "Pole und dann verschwinden. Lewis wird ihn vielleicht nicht schlagen können. Aber warten wir es ab. Wie ich sagte, Lewis hat auf dem Hungaroring schon einige Rennen in unterlegenem Material gewonnen", so Webber.

Hamilton müsse in Bestform sein, um gewinnen zu können. "Verstappen ist ein Gladiator, genau das erwarten wir von ihm", so Webber: "Es wird ein gutes Wochenende."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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