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Martin Brundle: Fernando Alonso ist "eine Naturgewalt"

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Martin Brundle: Fernando Alonso ist "eine Naturgewalt"
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow

Wird Fernando Alonso für Renault zur tickenden Zeitbombe oder einfach nur die ideale Messlatte für die jüngeren Fahrer im Feld der Formel 1?

"Fernando ist eine Naturgewalt, kein Zweifel." So formuliert es 'Sky'-Experte Martin Brundle. Aber wie wird sich eben diese "Naturgewalt" ab 2021 wieder in die Formel 1 einfügen? Das fragt sich auch der ehemalige Grand-Prix-Fahrer Brundle.

Seine These: Nicht jeder im Formel-1-Fahrerlager dürfte sich über das Alonso-Comeback freuen. "Ein paar Leute bei Renault werden sicherlich [Bedenken] haben, weil er schwierig zu managen ist", meint Brundle. "Egal, mit welchem Team man spricht, für das er gefahren ist: Fernando ist schwierig zu bändigen."

Tatsächlich hat Alonso zum Beispiel McLaren nach der Saison 2007 im Unfrieden verlassen und auch sein zweiter Stint beim britischen Traditionsteam ging - vor allem aufgrund der damals anfälligen Honda-Antriebe - nicht ohne etliche Nebengeräusche zu Ende.

Ob Renault das Alonso-Comeback noch bereut?

Das sei eben die energische Art Alonsos, sagt Brundle. "Manche konnten damit umgehen, andere nicht." Und es stehe zu erwarten, dass sich der zweimalige Weltmeister aus Spanien in dieser Hinsicht nicht verändert habe. "Er wird schon [wieder] auf den Busch klopfen", sagt Brundle.

"Warten wir also ab, ob Renault den Speed und die Ressourcen hat, die er braucht. Wenn nicht, dann werden wir schon bald davon erfahren. An seiner Energie und seiner Entschlossenheit jedenfalls gibt es keine Zweifel."

Dabei hatte er, Brundle, schon gar nicht mehr an ein Alonso-Comeback in der Formel 1 geglaubt. "Ich hatte gedacht, der Zug wäre abgefahren", so meint der Brite. "Er schien genug zu haben von der Formel 1. Das war, glaube ich, auch wirklich so. Er scheint es aber zu vermissen."

Alonso als ideale Messlatte für junge Fahrer

Und am Alter Alonsos werde es nicht scheitern. "Wie sagte es Seb [Vettel] in einem Interview? [Alonso] wird noch mit 59 Jahren fahren, also natürlich auch mit 39", sagt Brundle. "Er ist unglaublich und wird mit viel Energie zurückkommen."

Die Formel 1 und insbesondere junge Fahrer könnten davon nur profitieren. "Es braucht ja Referenzpunkte für die jungen Wilden", meint Brundle. Zumindest Renault-Fahrer Esteban Ocon dürfte eben solche von seinem künftigen Teamkollegen erhalten.

Martin Brundle ist ehemaliger Formel-1-Fahrer. In 158 Grands Prix für Teams wie (unter anderem) Williams, Benetton und McLaren stand er neunmal auf dem Podium. Heute ist er TV-Experte für den britischen Pay-TV-Sender Sky. Der überträgt alle Rennen der Formel 1 2020 live und UK-exklusiv auf Sky Sports F1 und NOW TV.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Urheber Stefan Ehlen