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Mattia Binotto: Teamchef-Posten bei Audi wird nicht neu besetzt, aber ...

Projektleiter Mattia Binotto hat verraten, dass Audi nach dem überraschenden Aus von Jonathan Wheatley zwar "Unterstützung" sucht, aber keinen neuen Teamchef

Mattia Binotto mit klarer Ansage: "Wir suchen keinen neuen Teamchef", aber ...

Mattia Binotto hat verraten, dass Audi keinen neuen Teamchef sucht

Foto: LAT Images

Audi wurde in der Pause zwischen China und Japan von einer unerwarteten Personalentscheidung überrascht: Teamchef Jonathan Wheatley hat die Ingolstädter mit sofortiger Wirkung verlassen. Die Aufgaben des Briten übernimmt Projektleiter Mattia Binotto, der zugleich klarstellt, dass keine Nachbesetzung geplant ist.

"Nein, wir suchen keinen neuen Teamchef", stellt der Italiener im Gespräch mit Sky klar. Gleichzeitig räumt Binotto ein, dass die Doppelrolle aus Projektleitung und Teamführung für ihn perspektivisch nicht in vollem Umfang tragfähig ist, zumindest nicht ohne strukturelle Anpassungen und zusätzliche Unterstützung.

"Ich werde uns selbst, mich selbst und die Struktur neu organisieren müssen, um sicherzustellen, dass mich an den Rennwochenenden jemand unterstützen kann, denn es gibt sehr viel Arbeit im Werk, um das Team und die Autos weiterzuentwickeln - sowohl in Hinwil als auch in Neuburg -, auf die ich mich selbst konzentrieren muss."

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Der Fokus liegt daher auf interner Neuordnung: "Deshalb analysieren wir derzeit zumindest und überlegen, wie wir uns an den Rennwochenenden besser organisieren können, um mehr Unterstützung zu haben", sagt Binotto. "Wir haben jetzt im April etwa einen Monat Pause vom Rennbetrieb, und das ist eine gute Gelegenheit, uns neu zu organisieren."

Ob diese Unterstützung aus den eigenen Reihen kommt oder extern rekrutiert wird, lässt der frühere Ferrari-Teamchef aber offen. "Wir haben viele Ideen und werden mit einer Ankündigung zurückkommen", wimmelt Binotto auf Nachfrage direkt ab.

Binotto: Wheatley-Aus "nicht kommen sehen"

Für Binotto kam Wheatleys Rückzug unerwartet. "Es ging alles sehr schnell, und manchmal ist es eben so", schildert der Italiener. "Am letzten Freitag hat Jonathan uns einfach mitgeteilt, dass er sich aus persönlichen Gründen, die wir weder diskutieren noch bewerten oder beurteilen können und die wir respektieren, nicht langfristig binden kann."

In der Konsequenz entschied sich Audi, den Teamchef von seinen Aufgaben zu entbinden. "So ist es gekommen", ergänzt der Projektleiter. "Und wie gesagt, jetzt schauen wir einfach nach vorne. Sicherlich hat er im Team sehr gute Arbeit geleistet. Er hatte einen wichtigen Einfluss für uns, und wir müssen uns neu organisieren."

Dass sich dieser Schritt abgezeichnet habe, weist Binotto entschieden zurück. "Nein, ehrlich gesagt nicht", betont der Italiener. "Er war so engagiert und auf das Team sowie die Aufgaben fokussiert, dass ich das ehrlich gesagt nicht habe kommen sehen."

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