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"Max macht den Unterschied": Nicht mehr Red-Bull- sondern Verstappen-Siege

Christian Horner sagt, dass Max Verstappen derzeit die Siege für Red Bull einfährt, und dabei ist er nicht alleine: "Wenn man Max eine Chance lässt, gewinnt er"

"Max macht den Unterschied": Nicht mehr Red-Bull- sondern Verstappen-Siege

War der Sieg von Max Verstappen in Spanien dem Fahrer oder dem Auto geschuldet? Es gibt nicht wenige, die sagen, dass McLaren mittlerweile das schnellste Auto hat. Selbst Lando Norris hatte in Spanien gemeint, dass sein MCL38 das beste Paket war - und trotzdem konnte er nicht gewinnen.

Denn: "Max macht den Unterschied", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Das war auch in Spanien wieder zu sehen. Verstappen setzte sich am Start gegen Norris durch und fuhr dann ein entschlossenes Manöver gegen George Russell in der Anfangsphase.

"Bei Max' Sieg in Spanien ging es nicht um das beste Auto, die beste Strategie oder die besten Boxenstopps. Nichts davon war schlecht, aber das war ein Sieg, der vom Fahrer geholt wurde", sagt auch Ex-Pilot Jolyon Palmer in seiner Kolumne auf formula1.com.

 

"Verstappen fährt auf einem unheimlich hohen Niveau, und jetzt wo wir sehen, dass er die ganze Zeit unter Druck gesetzt wird, wird auch klarer, wie nah an der Perfektion er arbeitet", so Palmer.

Mittlerweile scheint es Verstappen zu sein, der die Siege für Red Bull holt - nicht andersherum. In Imola, Montreal und Barcelona schienen die Bullen durchaus schlagbar zu sein, doch am Ende setzte sich doch immer wieder der dreimalige Weltmeister durch.

"In Kanada, einem wilden und verrückten Rennen, fühlte es sich dennoch unvermeidlich an, dass Max unschlagbar sein würde, sobald er einmal an der Spitze lag", meint Palmer, "und das ist ein Zeugnis seiner derzeitigen Fahrweise."

Horner lobt: Max unter Druck "fantastisch"

Das sieht auch Teamchef Horner so: "Er ist unter Druck fantastisch", lobt er. "Das war er schon immer."

Den Druck sah man nur in den vergangenen beiden Jahren nicht. Red Bull war an der Spitze so dominant, dass Verstappen an jedem Wochenende relativ locker zum Sieg spazieren konnte und dabei immer weitere Bestmarken aufstellte. "Letztes Jahr war ein Einhorn-Jahr", betont Horner. Also ein einmaliges Jahr, das so nicht wieder vorkommen wird.

"Und in diesem Jahr ist es wieder etwas normaler. Es ist nicht normal, die ganze Zeit Siege einzufahren, und jetzt müssen wir sehr hart um sie kämpfen", so Horner.

Dass Red Bull nicht mehr das Maß aller Dinge ist, zeige sich an Sergio Perez, meint Palmer. "Er hat in den letzten vier Rennen gerade einmal acht Punkte geholt, während Verstappen drei davon gewonnen hat", so der Brite.

In der Gesamtwertung liegt der Mexikaner trotz eines guten Saisonstarts nur auf Position fünf, während Verstappen an der Spitze schon wieder 69 Punkte Vorsprung hat und seinem vierten WM-Titel entgegenzufahren scheint.

Sollte Verstappen seine Form aufrechthalten, dann dürfte wenig dagegen sprechen, dass das in diesem Jahr passieren wird.

Norris macht für McLaren den Unterschied

Für das anstehende Heimrennen in Österreich rechnet man bei Red Bull jedoch wieder mit einem engen Rennen: "Es wird so wie auf dem Brands-Hatch-Indy-Kurs sein, wo eine halbe Zehntel zwischen den Fahrern liegt", sagt Horner.

"Es ist eine so kurze Runde, dass es wirklich eng werden wird. Und wir erwarten, dass McLaren und Lando wieder schnell sein werden." Denn während Ferrari und Mercedes für ihn auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr agieren, sei es Norris, der einen Schritt nach vorne gemacht habe.

"Norris scheint auf dem Papier an jedem Wochenende die konstanteste Gefahr zu sein", meint auch Palmer. "Lando fährt aktuell super, und mit der konkurrenzfähigsten Maschine, die er jemals hatte, scheint es so, als würde er endlich auch seine Weltmeisterschaftsqualitäten unter Beweis stellen."

"Nach Barcelona äußerte er sich jedoch selbstkritisch und sagte, dass er noch einige Dinge verbessern müsse, um mit Verstappen mithalten zu können. Das war eine harte Aussage, aber er hat Recht", so sein Landmann.

Palmer sagt, dass Norris in einer normalen Welt schon mehr Siege auf dem Konto haben würde als nur den einen aus Miami. "Aber Max fährt nicht in einer normalen Welt", betont er.

"Wenn McLaren, Ferrari oder Mercedes ihn besiegen wollen, dann brauchen sie ein perfektes Wochenende. Ist es nur ein bisschen weniger, dann hat Max eine Chance. Und wenn er derzeit eine Chance hat, dann gewinnt er für gewöhnlich auch."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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