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Max Verstappen hält es mit den geplanten Anpassungen für 2027 deutlich wahrscheinlicher, dass er doch weiterhin in der Formel 1 bleibt

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Max Verstappen: Bleibt er der Formel 1 doch erhalten?

Foto: LAT Images

Mit den Anpassungen der Motorenregeln für die Saison 2027 hat die FIA dafür gesorgt, dass es wahrscheinlicher ist, dass Max Verstappen auch über 2026 hinaus in der Formel 1 bleiben wird. Denn der bezeichnet die grundsätzliche Einigung auf eine 60-40-Aufteilung zugunsten des Verbrennermotors als "das, was der Sport braucht".

Der Niederländer hatte mit seiner Kritik am aktuellen technischen Reglement nie hinterm Berg gehalten, doch seit dem Grand Prix von Miami haben sich die Dinge aus seiner Sicht in die richtige Richtung bewegt. Verstappen hatte immer betont, dass er auf "größere Änderungen" für 2027 hofft, und das deckt sich nun mit dem, was er sich vorgestellt hatte.

"Ich meine, das geht definitiv in eine sehr positive Richtung. Ich denke, das ist das Minimum dessen, worauf ich gehofft hatte, und es ist wirklich schön, dass sie genau das tun wollen. Das ist definitiv das, was meiner Meinung nach auch der Sport braucht", meint der Niederländer am Donnerstag.

Auf die Frage, ob ihn das davon überzeugt, auch nächstes Jahr in der Formel 1 zu bleiben, ergänzt der viermalige Weltmeister: "Ja, definitiv. Ich möchte einfach ein gutes Produkt in der Formel 1 sehen, und das wird das Produkt mit Sicherheit verbessern."

Verstappen will zwar noch kein endgültiges Ja oder Nein geben, ob er in der nächsten Saison in der Königsklasse starten wird, aber er betont, dass die Wahrscheinlichkeit, zu bleiben, durch diese Änderungen deutlich gestiegen ist.

"Wie ich schon sagte: Es wird das Produkt verbessern. Das bedeutet, dass ich glücklicher bin, und genau das brauche ich, um in der Formel 1 weitermachen zu können. Ja oder Nein? Nun, das spielt keine Rolle."

"Ich bin glücklich dort, wo ich bin. Ich sehe, wie das Team echte Fortschritte macht, und das ist auch sehr spannend zu beobachten. Ich wollte ohnehin immer weitermachen, aber ich wollte eben auch Veränderungen sehen", so der Red-Bull-Pilot.

Politische Interessen dürfen dem Wandel nicht im Weg stehen

Formell sind die Änderungen für 2027 noch nicht endgültig beschlossen. Es gibt eine Grundsatzvereinbarung und eine erste Idee, wie die 60-40-Balance erreicht werden soll: einerseits durch Anpassungen beim Kraftstoffdurchfluss und andererseits durch eine Reduzierung der elektrischen Leistung um 50 Kilowatt.

Hinter den Kulissen laufen jedoch noch Diskussionen über die technischen Details, und diese Themen sind politisch sensibel. Einige Hersteller plädieren für Lösungen, die näher an ihrem aktuellen Stand bleiben, da ihnen das möglicherweise einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnte.

Verstappen betont, dass diese politischen Erwägungen den Wandel nicht verhindern dürften. "Deshalb müssen wir abwarten, bis alles offiziell bestätigt ist, aber das muss definitiv so kommen."

Unabhängig von der genauen technischen Umsetzung sieht Verstappen es als positive Entwicklung, dass die FIA und die Formel 1 mittlerweile auf die Fahrer hören - auch auf seine eigenen Vorschläge: "Ich denke, je mehr man im Sport erreicht, desto mehr Gewicht hat natürlich auch die eigene Stimme. Aber ja, ich bin sehr glücklich."

"Zu Beginn des Jahres hatte ich ein paar Treffen mit der FOM und natürlich auch mit anderen Fahrern sowie der FIA. Es ist einfach großartig, dass sie aufgeschlossen sind und auf die Fahrer hören. Denn ich denke, wir sprechen - oder zumindest die meisten von uns - im Interesse des Sports", meint er.

"Wir wollen einfach ein besseres Produkt, und deshalb bringt man Empfehlungen ein. Und ich finde, das, was sie jetzt versuchen, ist definitiv die richtige Sache."

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