Reaktion

Formel 1 Spa

6. Ausfall: Max Verstappen verliert Geduld mit Red Bull Racing

Formel-1-Teenager Max Verstappen hat beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps zum 6. Mal in der Formel-1-Saison 2017 nicht das Ziel gesehen und reagiert entsprechend frustriert.

Stefan Ehlen Lawrence Barretto

Bearbeitet: 27.08.2017, 16:23

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Max Verstappen, Red Bull Racing

Auto von Max Verstappen, Red Bull Racing RB13, wird nach dem Ausall geborgen

Max Verstappen, Red Bull Racing, nach Ausfall

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Christian Horner, Teamchef Red Bull Racing Team, Dr. Helmut Marko, Berater Red Bull

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Nach seinem technisch bedingten Ausfall im 12. Saisonlauf nahm er bei NBC kein Blatt vor den Mund: "50 Prozent der Rennen waren Ausfälle. Unglaublich! Ich kann es nicht fassen, dass das passiert."

"Natürlich: Anfangs kannst du es auf Pech oder sonst was schieben. Aber inzwischen nehme ich es ja mit Fernando [Alonso] auf, was Ausfälle angeht." Allerdings liegt Alonso in dieser "Wertung" vorn: Der Spanier wurde 2017 bereits 7 Mal von Technikdefekten mattgesetzt.

Verstappen ist, nach 4 technisch bedingten Ausfällen und 2 Kollisionen, fassungslos: "Ich bin alles andere als zufrieden. Da hast du keine Worte."

Zumal der Niederländer in der Formel-1-Gesamtwertung längst an Boden verloren hat. Hinter den Top 5 belegt er abgeschlagen und mit knapp der Hälfte der Punkte von Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen auf Platz 5 nur die 6. Position unter 20 Fahrern.

"Die Ergebnisse sind einfach nicht da", sagt Verstappen und macht deutlich: Die Zweifel an seiner aktuellen Situation bei Red Bull Racing werden größer.

"Im Augenblick bin ich nicht zufrieden. Da interessiert dich das kommende oder übernächste Jahr überhaupt nicht. Wir müssen uns unterhalten", meint der Teenager und adressiert diese Worte an die Teamleitung um Christian Horner und Helmut Marko.

Und auch Marko macht keinen Hehl aus seiner Haltung in Sachen Standfestigkeit des Verstappen-Autos: "Das ist schon fast nicht mehr zu ertragen. Es wird immer schwieriger, ihn zu motivieren. Aber er weiß, wir tun alles. Und vom Chassis her passt es ja."

Soll heißen: Red-Bull-Berater Marko schiebt einmal mehr Motorenpartner Renault den schwarzen Peter zu. Horner und er wurden nach Rennende auch bei ernsten Gesprächen mit Renault-Sportchef Cyril Abiteboul und Marken-Repräsentant Alain Prost beobachtet. Das wahrscheinliche Thema: der Zylinderschaden am RB13 von Verstappen.

"Es ist keine angenehme Situation", bekennt Marko bei Sky Sports F1 mit Blick auf den wachsenden Unmut bei Verstappen. Doch Sorgen, sein F1-Star könnte alsbald abwandern, mache er sich nicht.

"Erstens haben wir einen Vertrag, zweitens ist bei Ferrari alles voll, drittens ist bei Mercedes alles voll. Wo soll er hin? Derzeit sind wir das Beste, was übrig bleibt."

"Aber natürlich: Wenn es sich nicht ändert und er sich nach Vertragsende woanders umsieht, ist das mehr als verständlich."

Denn selbst Teamchef Horner zeigt sich nach dem erneuten Ausfall Verstappens "sprachlos" und meint: "Ja, das tut weh. Es muss sich etwas verändern. Aber leider liegt es nicht in unserer Hand, das zu tun."

"Wir können nur versuchen, den Druck auf unseren Lieferanten zu erhöhen, damit dieser seine Hausaufgaben richtig macht."

"Renault wird sich noch entschuldigen. Das hilft uns hier aber leider nicht weiter."

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Nach Crash in Spa: Force India verhängt Stallregie für Ocon/Perez

Nächster Artikel Wie Mick Schumacher die Fahrt im F1-Auto seines Vaters erlebte

Mehr von

Stefan Ehlen



Neue F1-Antriebe schon 2030? Was der FIA-Präsident jetzt verraten hat

Formel 1

Formel 1 19 h

Neue F1-Antriebe schon 2030? Was der FIA-Präsident jetzt verraten hat



Leclerc erklärt: Warum die 2026er-Regeln seinen Fahrstil ausbremsen

Formel 1

Formel 1 1 T.

Leclerc erklärt: Warum die 2026er-Regeln seinen Fahrstil ausbremsen



Lewis Hamilton lobt F1-Entscheidung für Afrika: "Der wichtigste Kontinent"

Formel 1

Formel 1 1 T.

Lewis Hamilton lobt F1-Entscheidung für Afrika: "Der wichtigste Kontinent"

Mehr von

Max Verstappen



Max Verstappen im GT3: 15 Positionen in 45 Minuten gutgemacht

Formel 1

Formel 1 11 h

Max Verstappen im GT3: 15 Positionen in 45 Minuten gutgemacht



Kollision im FT1: So begründen die Kommissare die Verstappen-Verwarnung

GTWC Endurance

GTWC Endurance 2 T.

Kollision im FT1: So begründen die Kommissare die Verstappen-Verwarnung



Max Verstappen verblüfft Teamkollege Barnicoat: "Denkst dir nur: Wow!"

GTWC Endurance

GTWC Endurance 2 T.

Max Verstappen verblüfft Teamkollege Barnicoat: "Denkst dir nur: Wow!"

Mehr von

Red Bull



Wie unterscheidet sich Mekies' Führung bei Red Bull von jener Horners?

Formel 1

Formel 1 2 T.

Wie unterscheidet sich Mekies' Führung bei Red Bull von jener Horners?



Horner witzelt über Steiner: Hat nie ein Formel-1-Podium erreicht!

Formel 1

Formel 1 3 T.

Horner witzelt über Steiner: Hat nie ein Formel-1-Podium erreicht!



Übersicht: Die Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2027

Formel 1

Formel 1 3 T.

Übersicht: Die Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2027

Aktuelle News



WEC Barcelona 2026: Toyota wirft mit Doppelsieg BMW aus Titelkampf

WEC

WEC WEC

6h Barcelona

9 h

WEC Barcelona 2026: Toyota wirft mit Doppelsieg BMW aus Titelkampf



Formel-1-Strafpunkte 2026: Die aktuelle Übersicht der Strafen

Formel 1

F1 Formel 1 11 h

Formel-1-Strafpunkte 2026: Die aktuelle Übersicht der Strafen



Max Verstappen im GT3: 15 Positionen in 45 Minuten gutgemacht

Formel 1

F1 Formel 1 11 h

Max Verstappen im GT3: 15 Positionen in 45 Minuten gutgemacht



Formel-2-Boss gibt zu: Colton Herta "tut sich schwerer als wir dachten"

Formel 2

F2 Formel 2 12 h

Formel-2-Boss gibt zu: Colton Herta "tut sich schwerer als wir dachten"

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren