Max Verstappen: Das "wahre Gesicht" von Mercedes zeigt sich

WM-Leader Max Verstappen stichelt gegen Mercedes: Dass sie eine Neuuntersuchung des Duells gegen Hamilton in Brasilien beantragt haben, zeige ihr "wahres Gesicht"

Max Verstappen: Das "wahre Gesicht" von Mercedes zeigt sich

Noch steht eine Entscheidung im von Mercedes beantragten Revisionsverfahren aus. Erst im Laufe dieses Freitags soll sich zeigen, ob die FIA die neue Beweislage anerkennt und den Fall weiterverfolgt. Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat schon jetzt eine klare Meinung dazu und macht daraus auch keinen Hehl.

Auf die Frage, was er vom Vorgehen von Mercedes hält: "Dann kommt natürlich ihr wahres Gesicht zum Vorschein", sagt der aktuelle WM-Leader. "Es ist natürlich nicht mein Team, also muss ich mich damit nicht auseinandersetzen, aber dann zeigt man sein wahres Gesicht und zeigt, wer man wirklich ist", findet er.

An eine nachträgliche Strafe glaubt Verstappen nicht. Und selbst wenn es so kommen sollte, "wäre es nicht das Ende der Welt". Von diesen Nebenkriegsschauplätzen will sich der 24-Jährige nicht ablenken lassen. "Es ist wichtig, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren und fokussiert bleiben, so wie wir es immer getan haben. Und das werden wir auch bei den nächsten Rennen tun", versichert er.

Das Potenzial, um den WM-Titel zu kämpfen, spürte der Niederländer schon lange. Doch er weiß: "Das hängt von deinem Auto ab. Wenn ich ein wirklich gutes Auto gehabt hätte, hätte ich schon im ersten Jahr um die Meisterschaft kämpfen können."

"Daran habe ich nicht gezweifelt", betont Verstappen selbstbewusst. "Natürlich wird man mit der Erfahrung besser und kompletter, aber wenn ich in meinem ersten Jahr das schnellste Auto gehabt hätte, wäre ich im Kampf um die Meisterschaft dabei gewesen. Es kommt also einfach auf das Auto an, das man hat."

Der RB16B konnte den Mercedes von Hamilton in diesem Jahr schon einige Male deutlich abhängen. Zuletzt fand der Brite jedoch zurück auf die Siegerstraße und gewann trotz Disqualifikation vom Qualifying und Gridstrafe wegen Motorenwechsels gegen Verstappen. Vor den letzten drei Saisonrennen in Katar, Dschidda und Abu Dhabi trennen die beiden Titelrivalen nunmehr 14 Punkte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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