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Formel 1 Austin

Max Verstappen droht in Austin eine Getriebestrafe

Um die Siegchancen in Mexiko nicht zu gefährden, könnte Max Verstappen beim Grand Prix der USA eine Strafe in Kauf nehmen und auf P18 zurückfallen

Christian Nimmervoll

Bearbeitet: 21.10.2018, 14:21

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Max Verstappen, Red Bull Racing RB14

Normalerweise würde Max Verstappen beim Grand Prix der USA in Austin auf dem 13. Startplatz stehen. Doch nach seinem Fehler im Qualifying droht ihm womöglich eine Rückversetzung: "Vielleicht nehmen wir eine Getriebestrafe in Kauf. Wir wollen für Mexiko am nächsten Wochenende kein Risiko eingehen", erklärt Red-Bull-Teamchef Christian Horner im Interview mit 'Sky Sports F1'.

Die Logik dahinter ist einleuchtend: Während Verstappen in Austin ohnehin kaum eine Chance hat, das Rennen zu gewinnen oder - zumindest bei normalen Verlauf - auf das Podium zu fahren, ist der Grand Prix von Mexiko in einer Woche vielleicht die letzte große Gelegenheit für Red Bull, in dieser Saison einen Sieg zu feiern. Es wäre der vierte, nach Schanghai, Monte Carlo (Ricciardo) und Spielberg (Verstappen).

Horner glaubt jedoch, dass Verstappen auch in Austin eine sehenswerte Aufholjagd hinlegen kann, ähnlich wie zuletzt in Sotschi: "Wenn man sich anschaut, wie unser Auto in den Longruns am Samstagmorgen im letzten Sektor war, dann haben wir ein gutes Rennauto. Ich denke, dass wir am Sonntag konkurrenzfähiger sein werden."

Auslöser für Verstappens frühes Qualifying-Aus war ein Rumpeln über die gelben "Baguette-Kerbs" ausgangs Kurve 15. Der Niederländer erwischte diese relativ hart - und trotzdem wundert man sich bei Red Bull immer noch darüber, warum es zu dem Bruch kommen konnte. Angesichts der TV-Bilder, die ganz klar auf einen Fahrfehler schließen lassen, eine merkwürdige Sicht der Dinge.

"Wir sind uns nicht sicher, ob es ein Ermüdungsbruch war, weil er das Wochenende öfter drübergefahren ist, oder ob er den Kerb in der Situation einfach mit viel Schlupf und Energie erwischt hat und das nur ein einmaliges Überschreiten des Limits war. Das versuchen die Jungs gerade zu untersuchen", sagt Horner. "Letztendlich ist es eh egal: Die Radaufhängung ist kaputt."

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