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Max Verstappen warnt: "Dann werden uns die anderen überholen"

Max Verstappen warnt davor, den verlorenen Vorsprung von Red Bull als normal zu betrachten - Er treibt das Team immer an, auch wenn es vermeintlich gut läuft

Max Verstappen: Dürfen Aufholjagd der anderen nicht als normal sehen

Wie gefährlich wird die Konkurrenz für Red Bull? Zwar hat Max Verstappen sieben der bisherigen zehn Saisonrennen gewinnen können, doch die letzten Siege schienen alle durch Verstappen zu kommen - nicht mehr durch den dominanten RB20.

Die Dominanz des vergangenen Jahres ist weg, und auch zu Saisonbeginn sah es für den dreimaligen Weltmeister noch leichter aus, Polepositions und Siege einzufahren. Und weder in Monaco, noch in Kanada oder Spanien schien Red Bull das schnellste Auto zu haben - zumindest ist Lando Norris überzeugt gewesen, dass McLaren im Rennen schneller war.

Allen voran McLaren macht Red Bull das Leben derzeit schwer. Wäre Max Verstappen nicht, dann hätte Norris fünf der vergangenen sechs Grands Prix gewonnen. "Im Moment ist es für uns alles etwas schwieriger, da müssen wir ehrlich sein", sagt der Niederländer. "Ich könnte auch sagen, wir haben gewonnen, alles gut - aber so sehe ich das natürlich nicht."

 

"Es ist klar, dass es uns bei ein paar Dingen fehlt", sagt Verstappen und sieht bei McLaren einige Vorteile. Der MCL38 habe eine bessere Balance, eine starke Vorderachse und könne Kurven attackieren, ohne dass die Reifen überhitzen.

"Lando war einfach besser mit den Reifen", erinnert er sich an Barcelona. "Er konnte deutlich mehr attackieren, während ich deutlich mehr mangen musste, damit mein Stint funktioniert."

Noch ein Vorteil von McLaren: "Sie sind überall gut", so Verstappen. "Stadtkurse, schnelle Strecken... und wir sind da weniger gut." Allen voran die Kurse mit vielen Bodenwellen und Randsteinen hatten Red Bull zuletzt Probleme gemacht. In Monaco kam Verstappen nicht über Rang sechs hinaus, auch wenn das Ergebnis bereits durch das Qualifying bestimmt wurde.

"Das sind zwei Dinge, an denen wir arbeiten müssen: Die Fahrbarkeit des Autos und die Balance. Aber diese Dinge können nicht über Nacht gelöst werden", so der Niederländer.

Hat die Konkurrenz ihre Konzepte jetzt verstanden?

Und so muss Red Bull derzeit zusehen, wie sein Vorsprung schmilzt oder eigentlich schon komplett aufgebraucht ist. Denn zu Saisonbeginn sah es so aus, als würde Red Bull die gleiche Dominanz wie 2023 an den Tag leben, wo man nur ein einziges Saisonrennen nicht gewinnen konnte.

Doch die Konkurrenz hat stark aufgeholt, sodass Verstappen nach Erklärungen sucht: "Gewisse Teams haben auf ein anderes Konzept gewechselt, und vielleicht haben sie ein paar Rennen gebraucht, um Updates an das Auto zu bekommen. Und vielleicht war das so geplant", sagt er.

Red Bull habe hingegen mit seinem bewährten Konzept gewusst, was man hat, und konnte darauf aufbauen. "Dadurch hat man natürlich eine gute Ausgangslage", so Verstappen. "Und die anderen haben einfach ein wenig länger gebraucht, damit ihr Konzept richtig funktioniert."

Der Niederländer weiß: Hat man dann einmal die richtige Richtung gefunden, dann kann es sehr schnell gehen. "Und wir waren schon in dieser Entwicklung drin, von daher ist es für uns schwieriger, wirklich große Schritte zu machen."

Verstappen fühlt sich wohl im Auto

Doch da kommt mittlerweile der Fahrerfaktor hinzu. Während Teamkollege Sergio Perez aktuell komplett abfällt und in den letzten vier Rennen gerade einmal acht Punkte sammelte und nie über Rang acht (Qualifying und Rennen!) hinauskam, bescherte Verstappen seinem Team weiterhin Siege, auch wenn er schon seit drei Rennen nicht mehr auf der Poleposition stand.

"Ich muss sagen, dass ich mich mit dem Auto in diesem Jahr wohlfühle", betont der Niederländer. "Meinem Gefühl nach kann ich wirklich das Beste aus ihm herausholen. Und wenn man sich die Abstände zwischen beiden Fahrern anschaut, dann kann sich wirklich niemand beschweren."

Doch Verstappen betont auch, dass er "natürlich" immer kritisch ist, was seine Person angeht: "Es gibt immer Dinge, die besser sein könnten. Und ich schaue immer auf alle Rennen zurück, um zu sehen, ob es Dinge gibt, die wir am Wochenende hätten besser machen können."

"Generell müssen wir einfach sicherstellen, dass wir das Auto besser machen, denn dann würde alles einfacher werden. Dann müsste ich nicht jedes Mal bei 101 Prozent fahren und wir hätten eher eine Saison wir im vergangenen Jahr", sagt er. "Dann hätte man in manchen Situationen auch ein bisschen mehr Puffer, als es aktuell der Fall ist."

Normal? "Dann werden uns die Leute überholen"

Teamchef Christian Horner hatte gemeint, dass die vergangene Saison aus Red-Bull-Sicht einzigartig gewesen sei und dass es jetzt normal sei, dass die anderen aufholen. Doch das will Verstappen so nicht sehen.

"Wir müssen weiter hart arbeiten, und wenn wir denken, dass es normal ist, dann werden uns die Leute überholen", sagt er und hält "normal" für nicht gut genug. "Absolut nicht", so Verstappen. "Ich bin immer geradeheraus und kritisch, weil ich immer möchte, dass es besser läuft. Und das sollte der Ansatz eines jeden einzelnen sein."

"Ich arbeite jeden Tag mit den Ingenieuren und versuche auch darauf zu drängen, dass Updates früher kommen. Das ist normal", betont er. "Und ich darf kritisch sein. Wenn ich sage: 'Ja, alles gut, ich sehe euch nächsten Donnerstag wieder', dann würde es nicht lange gutgehen."

Für ihn ist wichtig, dass Red Bull jetzt mit Upgrades in den kommenden Wochen zeigt, dass man auf die aktuelle Situation reagieren kann. "Natürlich bin ich zuversichtlich", sagt er. "Aber es muss auch Früchte zeigen, wenn wir die Updates an das Auto bringen."

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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