Reaktion

Formel 1 Austin

Max Verstappen entschuldigt sich, aber: "Strafe war nicht korrekt"

Max Verstappen hat sich für seine entgleisende Wortwahl in Austin entschuldigt, bleibt aber bei seiner Wahrnehmung, dass die Strafe gegen ihn falsch war.

Norman Fischer Dieter Rencken

Veröffentlicht: 26.10.2017, 17:50

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Max Verstappen, Red Bull

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull, on the F1 stage

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull, signs autographs for fans

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Vier Tage nach den Vorfällen von Austin hat sich Max Verstappen für seine verbale Entgleisung gegen Rennkommissar Garry Connelly entschuldigt: "Die Worte waren nicht korrekt", gibt er auf der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Mexiko zu. Verstappen hatte Connelly am Sonntag nach der Strafe gegen ihn angegriffen und ihn als "Idioten-Steward" bezeichnet. In den niederländischen Medien bezeichnete er ihn zudem noch als "mongoloid".

"Nach dem Rennen kochen die Emotionen immer, speziell wenn einem ein Podium weggenommen wird, was ich - denke ich - verdient habe", verteidigt er seine emotionale Reaktion. Verstappen hatte in der letzten Rennrunde Kimi Räikkönen (Ferrari) überholt, war dabei aber auf der Kurveninnenseite mit allen vier Rädern neben der Strecke, was die Kommissare als irreguläres Überholmanöver werteten und ihm fünf Strafsekunden sowie einen Strafpunkt aufbrummten.

Und obwohl er sich für seine Wortwahl entschuldigt hat, bleibt der Red-Bull-Pilot generell bei seiner Meinung, dass die Strafe gegen ihn nicht korrekt war. Denn in Austin waren Track Limits ansonsten bei keinem Fahrer ein Problem. Von der ersten Trainingsrunde an fuhren Piloten ständig neben die Strecke, ohne dass die Rennleitung eingriff. "Und dann sagen sie dir, dass du einen Vorteil beim Überholen hattest", schüttelt Verstappen den Kopf.

"Wenn ich wirklich einen Vorteil dabei gehabt hätte, hätte ich das in jeder Runde gemacht - das habe ich aber nicht gemacht. Von daher denke ich nicht, dass ich einen Vorteil hatte", wehrt er sich weiter. Außerdem habe er vornehmlich einen Unfall Kimi Räikkönen vermeiden wollen: "Er hat gemerkt, dass ich ihn überholen wollte, also hat er versucht, die Tür zuzumachen", erklärt er. "Zuerst ging es darum, einen Unfall zu vermeiden, und dann zu versuchen, ihn zu überholen."

Mehr zu diesem Thema:

Dass er am Ende der einzige war, bei dem die Kommissare genau hingesehen haben, konnte er daher nicht verstehen. "Da ist es normal, wenn ich sauer werde", so Verstappen. "Natürlich hätte ich andere Worte wählen können, aber am Ende denke ich, dass die Strafe nicht korrekt war."

Seine Worte ändern kann er im Nachhinein nicht, doch Verstappen möchte betonen, dass er mit seinen Aussagen niemanden beleidigen wollte. "Es ging gegen niemanden. Ich habe nicht versucht, jemanden zu verärgern. Sonst hätte ich Namen genannt." Auch heute wehrte sich der Niederländer strikt gegen das Aussprechen des Namens des entsprechenden Stewards, obwohl mittlerweile die ganze Formel-1-Welt weiß, dass Garry Connelly damit gemeint war.

Eine Schuld gibt Verstappen aber auch der Strecke in Austin, die so gebaut ist, dass die Fahrer eben den Kurs verlassen können, ohne einen Nachteil zu haben. Würde das nicht der Fall sein, müsste man sich auch nicht um solche Dinge streiten. "Es gibt eine einfache Lösung: Man muss Gras oder Kies hinmachen, damit man die Kurven nicht schneiden kann", sagt er. "In Suzuka gibt es diese Probleme nicht, oder?" In Mexiko hat die FIA für dieses Wochenende an drei Stellen neue Regeln aufgestellt.

Damit hat sich der Vorfall für den Youngster erst einmal erledigt, auch wenn er davon ausgeht, dass man noch einmal darüber reden wird. Verdaut hat er die Sache auch schon längst: "Ich hatte am Montag einen Event und bin in der Gegend von Houston geblieben, weil ich dort sein musste, und habe FIFA gespielt", lacht er. Er will lieber das Positive sehen: "Es war ein tolles Rennen. Ich bin immer noch ein glücklicher Mensch, weil der Speed gut war."

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Pascal Wehrlein: "Schaue mich nicht außerhalb der Formel 1 um"

Nächster Artikel Haas: Boxenfunk-Maulkorb für Romain Grosjean in der Formel 1

Mehr von

Norman Fischer



Die Freitagsfahrer der Formel 1 2026 in der Übersicht

Formel 1

Formel 1 13 h

Die Freitagsfahrer der Formel 1 2026 in der Übersicht



Inklusive Weltrekord: Neue skurrile Attraktion steht an F1-Strecke in Austin

Formel 1

Formel 1

Austin

2 T.

Inklusive Weltrekord: Neue skurrile Attraktion steht an F1-Strecke in Austin



Sergio Perez betont: 2026 "eines meiner besten Jahre" in der Formel 1!

Formel 1

Formel 1 2 T.

Sergio Perez betont: 2026 "eines meiner besten Jahre" in der Formel 1!

Mehr von

Max Verstappen



Beeindruckendes Comeback: Wie hat Red Bull seine Saison 2026 gerettet?

Formel 1

Formel 1 6 h

Beeindruckendes Comeback: Wie hat Red Bull seine Saison 2026 gerettet?



Keine Angst vor Max Verstappen? Isack Hadjar schätzt sich "glücklich"

Formel 1

Formel 1 9 h

Keine Angst vor Max Verstappen? Isack Hadjar schätzt sich "glücklich"



Red Bull setzt auf KI: Wie Oracle die Rennstrategie verändert

Formel 1

Formel 1 1 T.

Red Bull setzt auf KI: Wie Oracle die Rennstrategie verändert

Mehr von

Red Bull



Christian Horner: Mercedes muss Antonelli offiziell zur Nummer 1 machen!

Formel 1

Formel 1 38 Min.

Christian Horner: Mercedes muss Antonelli offiziell zur Nummer 1 machen!



Christian Horner enthüllt: Lewis Hamilton wollte zu Red Bull wechseln

Formel 1

Formel 1 11 h

Christian Horner enthüllt: Lewis Hamilton wollte zu Red Bull wechseln



Red-Bull-Anteilseigner rufen Horner an: Seine Reaktion sagt einiges aus

Formel 1

Formel 1 17 h

Red-Bull-Anteilseigner rufen Horner an: Seine Reaktion sagt einiges aus

Aktuelle News



MotoGP-Liveticker Australien: Marc Marquez mit erster Bestzeit

MotoGP

MGP MotoGP

Phillip Island

3 Min.

MotoGP-Liveticker Australien: Marc Marquez mit erster Bestzeit



Christian Horner: Mercedes muss Antonelli offiziell zur Nummer 1 machen!

Formel 1

F1 Formel 1 38 Min.

Christian Horner: Mercedes muss Antonelli offiziell zur Nummer 1 machen!



Marc Marquez im Interview: "Zu 70 Prozent ist in drei Jahren Schluss"

MotoGP

MGP MotoGP

Phillip Island

2 h

Marc Marquez im Interview: "Zu 70 Prozent ist in drei Jahren Schluss"



MotoGP FT1 Phillip Island 2026: Einige heftige Stürze, Marc Marquez Schnellster

MotoGP

MGP MotoGP

Phillip Island

3 h

MotoGP FT1 Phillip Island 2026: Einige heftige Stürze, Marc Marquez Schnellster

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren