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Max Verstappen: "Bisher eine Saison zum Vergessen"

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hat mit seinem zweiten Formel-1-Sieg in Malaysia nach eigenen Angaben "frische Motivation" getankt und ist nun deutlich zuversichtlicher.

Stefan Ehlen

Stefan Ehlen

Bearbeitet: 05.10.2017, 10:33

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Max Verstappen, Red Bull Racing

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13 leads Lewis Hamilton, Mercedes-Benz F1 W08

The winners trophy of Max Verstappen, Red Bull Racing

Race winner Max Verstappen, Red Bull Racing celebrates on the podium

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13 passes Lewis Hamilton, Mercedes-Benz F1 W08  for the lead

Race winner Max Verstappen, Red Bull Racing celebrates, with the team

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13 passes the Red Bull Racing pit wall gantry

Max Verstappen, Red Bull Racing, race winner, celebrates, his team and his trophy

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Max Verstappen ist wieder in seiner Komfortzone angekommen. Nachdem die Zeichen zwischen ihm und Red Bull zeitweise auf Sturm standen und der 20-Jährige aufgrund seiner sieben Ausfälle in bisher 15 Rennen zur Formel-1-Saison 2017 ins Zweifeln gekommen war, rückte der Sieg in Malaysia sein Weltbild wieder gerade. Jetzt strotzt Verstappen regelrecht vor Tatendrang.

Von etwaigem Missmut, wie er ihn bei früheren Rennen und vor allem nach bitteren Pannen und Rückschlägen an den Tag gelegt hatte, will er nun nichts mehr wissen, sondern meint: "Ich hatte immer ein gutes Gefühl. Schade war nur, dass sich keine Ergebnisse eingestellt haben. Aber der Sieg motiviert mich neu und zeigt mir erneut, dass ein gutes Resultat dabei herauskommen kann, wenn nur alles richtig läuft."

Wenn nur alles richtig läuft – genau das war in der bisherigen Formel-1-Saison 2017 aus der Sicht von Verstappen und Red Bull selten der Fall. "Bis Malaysia war es eine Saison zum Vergessen", erklärt der Niederländer. "Jetzt gibt es immerhin etwas Positives, auch wenn mir noch immer sehr viele Punkte fehlen. Wir bewegen uns aber in die richtige Richtung und sollten im kommenden Jahr eine wesentlich bessere Ausgangslage innehaben. Wir sollten dann vom Fleck weg deutlich konkurrenzfähiger sein."

Was Verstappen so optimistisch stimmt: Red Bull hat dem RB13 endlich seine Flausen ausgetrieben. "Rein vom Gefühl her ist es ein ganz anderes Auto", meint Verstappen und fügt hinzu: "Es fühlt sich kompletter an. In den ersten Rennen war das Auto noch unvorhersehbar gewesen. Du konntest eine Änderung vornehmen und es passierte etwas ganz anderes als das, was die Ingenieure erwartet hatten. Das Auto war sehr schwierig abzustimmen. Jetzt passen die Vorhersagen besser zusammen."

Außerdem begeistere es ihn, wie sehr sich Red Bull im Jahresverlauf als Team gesteigert habe. "Anfangs lagen wir weit zurück und fuhren teilweise eine Minute hinter der Spitze. Aber jetzt sind wir vorne dabei. Das ist beeindruckend", sagt Verstappen.

"Ich denke, wir haben in den vergangenen Rennen große Fortschritte gemacht. Natürlich bin ich damit sehr zufrieden. Aber wir müssen es hier erneut unter Beweis stellen. Es geht darum, das Auto perfekt auf den Punkt zu bringen. Das fällt dir manchmal leicht, manchmal weniger leicht. Also warten wir ab", meint der Red-Bull-Fahrer. Auf eine kernige Kampfansage wolle er verzichten. "Ich gehe lieber mit geringeren Erwartungen in ein Wochenende und mache es dann zu etwas Positivem."

Ganz vergessen sind die Technik-Querelen der bisherigen Saison aber nicht: Verstappen droht aufgrund der vielen Defekte am Renault-Antriebsstrang noch eine Strafversetzung in der Startaufstellung. Dessen ist sich der Formel-1-Fahrer bewusst. "Es kann passieren, vielleicht schon in Mexiko", meint Verstappen. "Aber nach der Saison, die ich hatte, nach all diesen Dingen – ich hatte so viele Ausfälle. Zum Glück gab es jetzt diesen Sieg. Daher bin ich positiv gestimmt."

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