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Max Verstappen: Formel 1 sollte sich von der Formel E fernhalten

Max Verstappen will nicht, dass sich die Formel 1 noch weiter der Formel E nähert, auch wenn er der Elektroserie nichts absprechen möchte

Max Verstappen: Formel 1 sollte sich von der Formel E fernhalten

Max Verstappen hält an seiner Kritik an der Formel 1 fest

Foto: Getty Getty

Als "Formel E auf Steroiden" hatte Max Verstappen das neue Formel-1-Reglement 2026 in der vergangenen Woche bezeichnet und damit seine Abneigung gegen die neue Fahrweise und das Energiemanagement ausgedrückt. Diese Aussagen unterstreicht er am Mittwoch noch einmal und hofft, dass sich die Formel 1 nicht noch weiter der Formel E nähert.

"Ich möchte nicht, dass wir nah an die Formel E herankommen", betont der Red-Bull-Pilot. "Ich möchte eigentlich, dass wir uns davon fernhalten und Formel 1 bleiben."

Die Formel 1 hat bei ihren neuen Antrieben einen stärkeren Elektroanteil, der nun rund 50 Prozent ausmacht - sehr zum Missfallen des viermaligen Weltmeisters. "Eigentlich sollte man das Ding loswerden und sich auf einen ordentlichen Motor konzentrieren", sagt er über die stärkeren Batterien.

Auf die Frage, ob die Formel E in Zukunft eine Nachwuchsserie der Formel 1 werden könnte und durch die Technologie vielleicht sogar wichtiger als die Formel 2, winkt er ab: "Nun, hoffen wir mal nicht", sagt er, betont aber: "Ich meine, nicht wegen der Fahrer - denn es gibt dort eine Menge guter Fahrer, die auch hier wirklich gute Leistungen bringen könnten."

Aber: "Die Formel E soll Formel E bleiben, denn genau darum geht es bei ihnen."

Formel E "richtig cooles Auto", aber ...

Formel-E-Boss Jeff Dodds hatte Verstappen nach dessen Aussagen zum Rennen in Dschidda eingeladen und gemeint, dass ihm das neue Gen4-Auto, das in der kommenden Saison eingeführt wird, sogar gefallen würde.

Das würde Verstappen sogar nicht einmal bestreiten, doch geht es nach ihm, dann würde man beide Serien strikt trennen - und beide könnten auf ihre Weise bestehen. "Ich bin mir sicher, dass das neue Auto - nach dem, was ich gesehen und worüber ich mit einigen meiner Freunde dort gesprochen habe - auch ein richtig cooles Auto sein wird", so der Niederländer.

"Aber lasst sie Formel E sein, und wir sollten Formel 1 bleiben. Wir sollten versuchen, das nicht zu vermischen."

Verstappen ist Gegenwind egal

Für die FIA und die Formel 1 war die Kritik einer so hochrangigen Persönlichkeit natürlich unglücklich, weil sie durch die Presse ging und kein gutes Licht auf die neuen Regeln geworfen hat. Verstappen selbst ist das aber egal: "Ich teile einfach nur meine Meinung mit", sagt er.

"Wir leben in einer freien Welt, es herrscht Meinungsfreiheit. Und ja, so habe ich eben empfunden", stellt er klar. "Nicht jeder muss das so sehen, aber so habe ich mich gefühlt. Und dann spielt es natürlich auch keine Rolle, was andere Leute dazu zu sagen haben."

"Ich habe einfach eine Frage gestellt bekommen und meine Meinung geteilt. Ich denke, das darf ich wohl - es geht also nicht darum, ob ich Gegenwind bekomme oder was auch immer. Ich war einfach nur ehrlich."

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